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Ländertag Sachsen auf der Internationalen Grünen Woche


Minister besuchen sächsische Aussteller

Sachsens Verbraucherschutzministerin Barbara Klepsch und Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt haben heute (23. Januar 2017) die sächsischen Aussteller auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin besucht. In der Sachsenhalle 21b präsentieren sich in diesem Jahr 34 Unternehmen und Verbände aus dem Freistaat. „Auch in diesem Jahr will Sachsen vor allem mit seinen regionalen Spezialitäten punkten“, so Minister Schmidt. „Regionalität wird für die Verbraucher immer mehr zu einem wichtigen Kaufkriterium. Sachsen hat in dieser Hinsicht viel zu bieten, das zeigen unsere Aussteller in Halle 21b auf eindrucksvolle Weise.“

„Die Kunden setzen auf gesunde und sichere Lebensmittel. Deshalb hat für uns Lebensmittelsicherheit oberste Priorität“, erklärt Ministerin Barbara Klepsch. Sie hat in diesem Jahr den Vorsitz der Verbraucherschutzministerkonferenz inne. „Auch verbesserte Regelungen etwa im Bereich der Nährwertkennzeichung stärken das Zutrauen der Konsumenten in die Produkte. Nährwertangaben dienen der besseren Verbraucherinformation. Gerade Menschen, die sich gesund ernähren wollen (und das werden immer mehr) oder die auf eine bestimmte Nährstoffzusammensetzung angewiesen sind, bietet die Nährwertkennzeichnung eine wichtige Entscheidungshilfe beim Lebensmitteleinkauf. Lebensmittelüberwachung ist aktiver Verbraucherschutz.“

Sachsens Ernährungswirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren kontinuierlich entwickelt. Nach vorläufigen Daten erwirtschafteten die 364 Unternehmen der sächsischen Ernährungswirtschaft mit mehr als 20 000 Beschäftigten im Jahr 2016 einen Umsatz von 5,2 Milliarden Euro. Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist vor allen Dingen auf die eingebrochenen Preise für Milchprodukte zurückzuführen. Dennoch gehört die Branche zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen im verarbeitenden Gewerbe in Sachsen. Hinzu kommen noch 1 700 Bäcker, Konditoren und Fleischer, deren Handwerksbetriebe mit weniger als 20 Beschäftigten in der Unternehmensstatistik nicht erfasst werden.

Ein Drittel des Umsatzes erwirtschaftet die sächsische Ernährungswirtschaft in der Milchverarbeitung. Weitere Teilbranchen sind die Schlachtung und Fleischverarbeitung (14 Prozent Umsatz), Back- und Teigwarenherstellung (14 Prozent), Bierherstellung (elf Prozent) und Obst- und Gemüseverarbeitung (neun Prozent). Umsatzsteigerungen erreichten im vergangenen Jahr insbesondere die Betriebe der Back- und Teigwarenherstellung sowie der Obst- und Gemüseverarbeitung.

Im Vergleich zu 1991 ist der Umsatz der sächsischen Ernährungswirtschaft etwa doppelt so hoch. Investitionen in Höhe von rund fünf Milliarden Euro haben zu einer deutlichen Verbesserung der Produktivität geführt. Sie ist jetzt dreimal so hoch wie 1991. Mit rund 970 Millionen Euro hat der Freistaat diese Investitionen unterstützt.

Im Rahmen der Initiative simul+, die das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft im vergangenen Jahr gestartet hat, sollen auch die Suche nach Innovationen und neuen Technologien in der Ernährungswirtschaft unterstützt werden. 2017 sind dafür unter anderem zwei Projektwerkstätten an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen vorgesehen, bei denen Wissenschaftler über neue Entwicklungen für die Ernährungswirtschaft informieren.

SMUL - Sächsisches Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft 23.01.2017 Landwirtschaft | Verbraucherschutz | Tourismus

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