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Ohne Frust in die Weihnachtslust


was ist los in Dresden und Umgebung

Sachsen - Sicherheit & Inneres

Zu Beginn der Adventszeit strömen Groß und Klein auf die allerorts stattfindenden Weihnachtsmärkte oder in die reich geschmückten Geschäfte. Zerstreuung und Ablenkung für unsere fünf Sinne gibt es jetzt an jeder Ecke. Doch die beliebte Weihnachtszeit ist leider auch jedes Jahr aufs Neue Hochsaison der Diebe. Geschickte Taschendiebe stehlen ihren Opfern die Wertgegenstände direkt aus den Handtaschen oder aber aus der Bekleidung. Objekte der diebischen Begierde sind insbesondere Brieftaschen, Geldbörsen und Handys.

Nicht nur die zahlreichen Märkte werden zu Tatorten. Auch andere vielbesuchte Orte der Vorweihnachtszeit, wie z. B. öffentliche Verkehrsmittel, Haltestellen, Bahnhöfe und Kaufhäuser, sind potentielles Zielgebiet der Langfinger.

Was ist ein Taschendiebstahl?

Taschendiebstähle sind Diebstähle, bei denen der Täter heimlich seinem Opfer unmittelbar aus der am Körper befindlichen Kleidung oder aus den in unmittelbarem körperlichem Gewahrsam befindlichen, d. h. am Körper mitgeführten Gegenständen Geld oder andere Sachen (auch unbare Zahlungsmittel) entwendet.

Entsprechend der o. g. Definition wurden für den Recherchezeitraum 29. November bis 31. Dezember 2017 insgesamt 127 Fälle des Taschendiebstahls auf „Weihnachtsmärkten“ erfasst. Darunter sind 31 Fälle des Handydiebstahls.

Wachsam sein!

Taschendiebe gehen meist in Teams von mindestens zwei bis drei Tätern arbeitsteilig vor. Dabei nutzen sie häufig Ablenkungsmanöver wie Anrempeln, Ansprechen, vermeintlich freundliche Gesten und Berührungen oder ein absichtlich verursachtes Gedränge. Einige lenken das Opfer ab, in dem die Täter absichtlich die Kleidung der Opfer beschmutzen und dann beim Säubern der Sachen helfen. Die Ablenkungen sind vielfältig, das Schema bleibt aber immer gleich: Einer lenkt das Opfer ab, der Zweite stiehlt die Beute und gibt sie an einen Dritten weiter, der dann verschwindet.

TIPPS zur Vorbeugung vom Taschendiebstahl

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie benötigen. Vermeiden Sie, dass Fremde beim Bezahlen Einblick in Ihre Geldbörse oder Brieftasche bekommen. Achten Sie bewusst auf Ihre persönlichen Sachen, besonders in dichtem Gedränge. Tragen Sie Geld, Scheck- und Kreditkarten, Handy, Schlüssel und Papiere in verschlossenen Innentaschen Ihrer Kleidung. Benutzen Sie Brustbeutel, Gürteltasche, Geldgürtel oder am Gürtel angekettete Geldbörse. Verschließen Sie Hand- und Umhängetaschen und tragen Sie diese auf der Körpervorderseite oder unter den Arm geklemmt. Sollten Ihnen Zahlungskarten abhandengekommen sein, lassen Sie diese sofort für den weiteren Gebrauch sperren, am besten telefonisch über den bundesweiten Sperr-Notruf 116 116.

Mehr Informationen finden Sie auf der Internetseite: www.polizei-beratung.de sowie in jeder Polizeidienststelle.

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