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Veggie-Trend der Fleischersatzprodukte stagniert


Was ist los in Dresden und der Welt

Konsumforscher der GfK haben herausgefunden, dass der Umsatz mit Fleisch- und Wurst-Alternativen kaum noch zulegt. Die Erwartungen der Verbraucher wären nicht erfüllt worden.

Autor: Thomas Hack

Das Cordon bleu aus Weizen und Soja, Mortadella aus Eiern und Pflanzenöl:

Vegetarische Alternativen zu Fleisch haben die Supermärkte erobert. Doch sie überzeugen längst nicht jeden Kunden, wie aus einer Erhebung der Konsumforscher der GfK im Auftrag der Marketinggesellschaft Niedersachsen hervorgeht. 2018 konnte der Umsatz mit Fleisch- und Wurst-Alternativen kaum noch zulegen. „Da wurden vielleicht teilweise die Erwartungen der Verbraucher nicht ganz erfüllt“, sagte GfK-Handelsexperte Wolfgang Adlwarth der Deutschen Presse-Agentur.

„Viele, die weniger Fleisch essen wollen, essen stattdessen seltener, aber dafür hochwertigeres Fleisch.“ Für sogenanntes Veggie-Fleisch hatten die Bundesbürger 2016 laut GfK nach starkem Anstieg 150 Millionen Euro ausgeben, im Folgejahr nur noch 139 Millionen Euro und 2018 waren es knapp 141 Millionen Euro. Bei „Veggie-Wurst“ erreichte der Umsatz im vergangenen Jahr 83,3 Millionen Euro, nach 82,6 Millionen Euro im Vorjahr. Stärkeres Wachstum gibt es bei pflanzlichen Brotaufstrichen und bei Sojagetränken und Milchimitaten. Rechne man sie hinzu, wachse das vegetarische Segment weiter, jedoch langsamer als in den Vorjahren, hieß es bei den Konsumforschern.

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