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Lobby für Gastronomie - Wir als Gastronomen haben die Schnauze voll


Was ist kulinarisch los in Dresden und der Welt

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs haben mit der „Chefsinitiative für die Zukunft der Gastronomie“ ein Bündnis ins Leben gerufen, das sich für bessere Branchenbedingungen stark macht.

Autor: Kristina Presser

Bessere staatliche Unterstützung für die Gastronomie (etwa durch eine Mehrwertsteuer-Reduzierung auf sieben Prozent) und der Abbau der Bürokratie – das sind nur zwei der Forderungen, die die Vereinigung Jeunes Restaurateurs (JRE) in ihrem Manifest „Chefsinitiative für die Zukunft der Gastronomie“ fordern. Daneben sprechen sie sich für eine strengere Verpflichtung von Erzeugern und Lebensmittelproduzenten zu umweltverträglicher Produktion, eine bundesweite konzertierte Aktion für gesunde Ernährung an Kitas und Schulen sowie eine gemeinsame Kampagne für die Esskultur in Deutschland aus. Der Startschuss für die Initiative fiel jetzt auf der CHEF SACHE in Düsseldorf, wo das Manifest vorgestellt wurde. Ausgearbeitet wurde es Mitte September 2019 auf einem Workshop mit Chefs, Experten und Branchenkennern in Berlin.

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JRE Vize-Präsident Alexander Dressel: „Wir als Gastronomen haben die Schnauze voll von schlechtem Essen, minderwertigen Produkten und dem ewigen Gejammer über zu hohe Preise. Deshalb kämpfen wir für eine neue Esskultur in Deutschland, für Qualität, Nachhaltigkeit, Regionalität und Vielfalt. Und ganz besonders im Fokus steht das Engagement für eine bessere Wertschätzung der deutschen Gastronomie.“ Die von den Jeunes Restaurateurs ins Leben gerufene Chefsinitiative solle daher ein Angebot für alle Köche und Gastronomen in Deutschland sein, sich gemeinsam für diese Ziele einzusetzen. JRE Präsident Alexander Huber sieht gerade darin eine große Herausforderung: „Alle reden immer nur davon, dass mal etwas geschehen muss. Mit unserem Manifest haben wir die Basis für ein breites Bündnis geschaffen. Wir laden alle Verfechter der guten Gastronomie in Deutschland ein, sich uns anzuschließen“.

Für die nächsten Wochen und Monate haben die Unterzeichner des Forderungskatalogs eine Vielzahl von Aktionen geplant, um die Branche zu aktivieren und eine breite Öffentlichkeit für ihre Anliegen zu interessieren. Huber: „Wir werden nicht nur reden, sondern handeln“. Aus der Initiative solle in Zukunft eine wirkungsmächtige Lobby für die Gastronomie in Deutschland entstehen.

Derzeit gehören den Jeunes Restaurateurs 79 Mitglieder an.

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