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Abstandhalten de luxe: Winterwandern in der Sächsischen Schweiz


Winterwanderung durch den Schmilkaer Kessel auf den Carolafelsen_Foto_Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V._Sebastian Thiel.JPG

Weite, Stille, Einsamkeit: Winterwandern in der Felsenwelt der Nationalparkregion Sächsische Schweiz ist eine der schönsten Urlaubsoptionen in diesem Winter. Eine neue Winterwanderkarte stellt die beliebtesten Wege vor.

Pirna, 22. Oktober 2020 (tvssw) – Nur wenige Kilometer von Dresden entfernt überrascht eine der poetischsten Naturlandschaften Deutschlands: die Sächsische Schweiz. Majestätische Tafelberge, mystische Schluchten, dichter Naturwald und tausende freistehende Felstürme prägen das fast 400 Quadratkilometer große Gebiet kurz vor der Grenze zu Böhmen. Die intensivste Art, diese Landschaft zu erleben, ist das Wandern – besonders im Winter, wenn die tief stehende Sonne das Profil der Felsen betont, die Wege einsam sind und die Stille allgegenwärtig ist. Pünktlich zum Beginn der Winterwandersaison gibt der ansässige Tourismusverband eine neue Winterwanderkarte mit 30 Tourenempfehlungen heraus. Das sind fünf Highlights daraus:


Durch den Canyon: Polenztalweg (15 Kilometer)

Eiszapfen und Eisschollen in ihren erstaunlichsten Formen begegnen dem Wanderer an kalten Tagen auf einer leichten, 15 Kilometer langen Tour durch das Polenztal bei Hohnstein. Hier windet sich das Flüsschen Polenz durch einen Canyon mit steil aufragenden Felswänden, an denen herabtropfendes Wasser gefriert. Ausgangspunkt der Tour ist die Haltestelle Porschdorf. Von da führt der Weg durch das Polenztal bis zur Burgstadt Hohnstein. Zurück verläuft er über die Brandstraße zum Balkon der Sächsischen Schweiz, der traumhaften Brandaussicht mit weitem Blick über die Felsenwelt. Am Kachelofen in der Brand-Baude kann man sich bei Tee, Glühwein und sächsischer Küche wieder aufwärmen. Der Rückweg über die Brandstufen zum Beginn der Tour verlangt Trittsicherheit.


Zu Fuß der Tafelberge: Drei-Steine-Route (11 Kilometer)

Zu den leichten bis mittelschweren Touren gehört die elf Kilometer lange Drei-Steine-Route. Auf der linkselbischen Seite führt sie vom traditionsreichen Kurort Bad Schandau an den Tafelbergen Kleinhennersdorfer Stein, Papststein und Gohrisch vorbei nach Königstein mit seiner imposanten Bergfestung. Auf Waldwegen geht es zunächst leicht bergauf, bevor die Strecke anschließend gemächlich hinunter in den Ort führt. Mit Taschenlampe im Gepäck lohnt sich ein Abstecher zu den wildromantischen Höhlen am Kleinhennersdorfer Stein. Zur Einkehr laden das Café & Bistro Drehscheibe in Bad Schandau am Startpunkt der Wanderung sowie die Elbpanoramagaststätte in Königstein am Ziel ein. Urgemütlich ist die Bergbaude auf dem Papststein. Sie ist über den auf der Karte eingezeichneten Weg „6a“ zu erreichen.


Ins Tal der Felsentürme: Herkulessäulen-Johanniswacht-Runde (6 Kilometer)

Im Kletterparadies Rosenthal-Bielatal hat der Sandstein die merkwürdigsten Formen angenommen. So bizarr ihr Aussehen, so verrückt sind auch die Namen der Felstürme. Gnomkönig, Liebesknochen oder Wilde Zacke heißen drei der knapp 250 Klettergipfel. Eine kurze, sechs Kilometer lange, mittelschwere Winderwanderung führt an den bekanntesten Felsnadeln vorbei. Start ist am Parkplatz Schweizermühle in Rosenthal, der Weg folgt dem gelben Punkt über die Kaiser-Wilhelm-Feste, vorbei an den markanten Herkulessäulen ins Tal der Ottomühle, die Wanderer mit deftiger Küche verwöhnt. Auf der anderen Seite des Flusses gelangt man über die Johanniswacht zum Startpunkt der Wanderung zurück.


Grenzüberschreitend unterwegs: Zwei-Gipfel-Tour (15 Kilometer)

Zwei Länder, zwei Gipfel, zwei Panoramen: Die aussichtsreiche Zwei-Gipfel-Tour entführt in das weniger bekannte deutsch-tschechische Wandergebiet rund um Sebnitz, der einstigen europäischen Hauptstadt des Seidenblumenhandwerks. Noch immer pflegt hier eine Manufaktur die traditionelle Kunst. Von Sebnitz geht es auf dem Dr.-Alfred-Meiche-Weg dicht an der Grenze auf einem Wald- und Wiesenweg zum Wachberg hinauf. Wanderer genießen auf knapp 500 Metern einen traumhaften Panoramablick über die Sächsische-Böhmische Schweiz. Auf dem Gipfel serviert die Wachbergbaude Saupsdorfer Wildbraten zu böhmischen Knödeln. Anschließend führt die Tour auf einem Forstweg zum knapp 600 Meter hohen Tanečnice (Tanzplan) auf böhmischer Seite, bevor es wieder zurück in die Seidenblumenstadt geht.


Vom Berg in den Badezuber: Schmilkaer Kessel (8 Kilometer)

Tagsüber über Felsen und Leitern kraxeln, abends unter freiem Himmel in den beheizten Badezuber steigen. Im Bio- und Nationalparkrefugium Schmilka trifft Naturerlebnis auf Genuss. Das einst so verschlafene Grenzörtchen verwandelt sich von November bis März in ein Winterdorf mit knackendem Kaminfeuer im Mühlenhof, heißer Panoramasauna und dampfenden Badezubern. Eine der schönsten Winterwanderungen durch die Sächsische Schweiz beginnt und endet in Schmilka: die acht Kilometer lange anspruchsvolle Wanderung durch den Schmilkaer Kessel, über die Heilige Stiege bis auf den Carolafelsen und zurück.


Winterwanderkarte Sächsische Schweiz

1200 Kilometer markierte Wanderwege durchziehen die Sächsische Schweiz. Der Großteil ist bei passender Witterung auch zum Winterwandern geeignet. Die schönsten Touren stellt der Tourismusverband Sächsische Schweiz mit seiner Winterwanderkarte vor, die Ende Oktober in komplett überarbeiteter Neuauflage erscheint. Von den 30 vorgestellten Touren sind zehn erstmalig dabei. Die Farbe der Tour signalisiert ihren Anspruch: Blau steht für leichte, rot für mittelschwere, schwarz für schwere Touren. Auf jeder Route finden Wanderer mindestens eine geöffnete Bergbaude oder ein Gasthaus zur Einkehr. Außerdem werden Wellness- und Freizeitanbieter mit ihren Wintererlebnissen gelistet. Das Titelbild hat die Künstlerin Claudia Pinkau gestaltet, die in Pirna die Galeriewerkstatt Ansichtssache betreibt. Die Karte ist für 4,90 Euro im Shop des Tourismusverbandes unter shop.saechsische-schweiz.de erhältlich.


Planungsstipps und Winterbroschüre

Ideen und Planungshilfe für eine Winterauszeit im Elbsandsteingebirge liefert das offizielle Tourismusportal www.saechsische-schweiz.de/winter sowie die zum Download bereitstehende kostenlose Winterbroschüre „Wintertraum Sächsische Schweiz“. 15 Orte präsentieren ihre Angebote zu Übernachtung, Gastronomie, Kultur und Freizeit.


Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.


Herausgeber: Tourismusverband Sächsische Schweiz e.V.

Bahnhofstr. 21, 01796 Pirna

T.: +49 3501 4701-47,

E-Mail: info@saechsische-schweiz.de

www.saechsische-schweiz.de


Pressekontakt:

Anne Jungowitz

THIEL Public Relations e.K.

T: +49 351 3148892

E-Mail: ajungowitz@thielpr.com

Über den Tourismusverband Sächsische Schweiz e. V.:

Der Tourismusverband Sächsische Schweiz ist ein seit 1991 eingetragener Verein mit Sitz in Pirna/Sachsen. Kernaufgaben sind die Vertretung touristischer Interessen im ehemaligen Landkreis Sächsische Schweiz sowie die überregionale und internationale Vermarktung der Destination Sächsische Schweiz. Aktuell zählt die Organisation etwa 400 Mitglieder und kooperiert mit mehr als 600 Unternehmen, Institutionen, Verbänden und Privatpersonen.


Über die Tourismusregion Elbsandsteingebirge/Sächsisch-Böhmische Schweiz:

Das Elbsandsteingebirge – bestehend aus Sächsischer und Böhmischer Schweiz – ist eine der spektakulärsten Landschaften Europas. Die grenzüberschreitende Region befindet sich im äußersten Südosten Deutschlands sowie dem Norden Tschechiens und ist nur wenige Kilometer von der sächsischen Landeshauptstadt Dresden entfernt. Die Landschaft fasziniert durch ihren Formenreichtum – mit Tafelbergen, Hochflächen, Felsenriffen, Felsnadeln, Schluchten, Wäldern sowie dem Elbtal. Ein Großteil der insgesamt etwa 710 Quadratkilometer großen Region mit seiner reichen Flora und Fauna ist beiderseits der Grenze als Nationalpark geschützt.

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