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Allianz-Versicherung weitet Gastronomiehilfen aus

Aktualisiert: Mai 31


Obwohl kein Versicherungsschutz aus der Betriebsschließungsversicherung besteht, stellt die Allianz den betroffenen Unternehmen freiwillig einen höheren zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung. (© bluedesign/stock.adobe.com)


Die Allianz will von Betriebsschließungen betroffenen Unternehmen nun bundesweit einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung stellen.

Autor: Thomas Hack


Die Allianz will ihre Unterstützung für von Betriebsschließungen getroffene Firmenkunden ausbauen. Der Marktführer kündigte an, dass ein Anfang April in Bayern für die Gastronomie verabredetes Modell bundesweit auch für Firmenkunden anderer Branchen gelten soll, die eine Betriebsschließungsversicherung ohne individuelle Klauseln abgeschlossen haben. “Obwohl kein Versicherungsschutz aus der Betriebsschließungsversicherung besteht, stellt die Allianz den betroffenen Unternehmen freiwillig einen höheren zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung“, sagte Dirk Vogler, Firmenkunden-Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.


Zahlreiche Beschwerden von Wirten und Hoteliers

Seit Beginn der Corona-Krise gibt es vor allem von Wirten und Hoteliers zahlreiche Beschwerden gegen ihre jeweiligen Versicherer. Viele Gastronomen sind zwar gegen Betriebsschließung versichert, doch sind Pandemien in Standardpolicen nicht ausdrücklich gedeckt. In anderen Fällen sind zwar Schließungen auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes versichert, doch sind dann oft bestimmte Krankheiten genannt – Covid-19 als neue Diagnose gehört nicht dazu.


Immer mehr Versicherungen ziehen mit

Die unter Vermittlung des bayerischen Wirtschaftsministeriums vereinbarte Regelung im Freistaat sieht vor, dass die teilnehmenden Versicherungen freiwillig 10 bis 15 Prozent der vereinbarten Tagessätze zahlen. 70 Prozent können nach Einschätzung des Ministeriums durch Staatshilfen abgedeckt werden. Ursprünglich waren drei Versicherungen beteiligt, mittlerweile haben sich laut Ministerium weitere Unternehmen angeschlossen: HDI, Zurich, Signal Iduna, Gothaer und Nürnberger. (dpa/TH)

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