Bannewitz/Dresden: Nach Timberjacks-Eröffnung wirbt The BossHoss jetzt für Burger King – was das über Gastro-Marketing verrät
- Redaktion

- 19. Juni
- 3 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Juni
Weitere Einordnungen und Entwicklungen der Branche findet ihr in der Region-Radar-Übersicht.

The BossHoss waren erst vor Kurzem einer der großen Publikumsmagneten bei der Eröffnung des Timberjacks in Bannewitz bei Dresden. Nun stehen Alec Völkel und Sascha Vollmer erneut im Mittelpunkt einer Gastronomie-Kampagne – diesmal allerdings bundesweit für Burger King Deutschland.
Seit dem 16. Juni läuft die neue Werbekampagne der Fast-Food-Kette auf digitalen Kanälen und setzt dabei erstmals auf eine nationale Zusammenarbeit mit einer Musikgruppe.
Im Mittelpunkt steht die sogenannte „King’s Collection“ mit dem Burger „King’s Steakhouse“ sowie dem zeitlich begrenzt erhältlichen „King’s Cheesy Bacon“. Im Werbespot reiten die beiden Musiker als Cowboys durch einen Burger-King-Drive-in und suchen in einer bewusst überzeichneten Western-Inszenierung nach dem Steakhouse-Burger.

Für die Region Dresden ist die Kampagne deshalb interessant, weil viele Besucher die Band erst kürzlich live bei der Eröffnung des Timberjacks Bannewitz erlebt haben. Dort sorgten The BossHoss für große Aufmerksamkeit und unterstrichen die Bedeutung von Eventmarketing in der modernen Gastronomie.

Burger King setzt erstmals auf eine Band als Werbegesicht
Nach Angaben des Unternehmens handelt es sich um die erste nationale Kampagne von Burger King Deutschland mit einer Musikgruppe. Entwickelt wurde die Aktion von der Hamburger Agentur Grabarz & Partner.
Burger-King-Marketingchefin Yvonne von Eyb erklärt, mit The BossHoss habe man Partner gefunden, die die Themen Steakhouse, BBQ und Flame-Grilling glaubwürdig transportieren könnten. Die Kampagne verbinde den Western-Stil der Band mit dem Markenauftritt des Unternehmens.
Zum Start der Kooperation spielte das Duo außerdem ein exklusives Konzert in einem Berliner Burger-King-Restaurant an der Landsberger Allee. Nach Unternehmensangaben war es das kleinste Konzert der über 20-jährigen Bandgeschichte.
Alec Völkel bezeichnete die Aktion als einen der ungewöhnlicheren Momente der Bandkarriere. Sascha Vollmer erklärte, dass die Zusammenarbeit besonders Spaß mache, wenn man selbst hinter dem Produkt stehen könne.
Warum die Kampagne auch für Dresden interessant ist
Wir sehen hier einen Trend, der die gesamte Gastronomiebranche betrifft: Restaurants verkaufen längst nicht mehr nur Essen. Sie verkaufen Geschichten, Erlebnisse und Reichweite.
Genau das war auch bei der Eröffnung des Timberjacks in Bannewitz zu beobachten. Der Auftritt von The BossHoss war nicht einfach Unterhaltung, sondern ein strategischer Marketing-Baustein. Die Bilder gingen durch soziale Netzwerke, Medien berichteten über die Veranstaltung und die Marke Timberjacks erhielt bundesweite Aufmerksamkeit.
Burger King nutzt nun dieselbe Strahlkraft der Band für ein nationales Produktmarketing.
Aus unserer Sicht zeigt sich daran sehr deutlich, wie stark sich Gastronomie und Entertainment inzwischen verzahnen. Während früher vor allem klassische Werbung dominierte, setzen Unternehmen heute auf Künstler, Events und Social-Media-taugliche Inszenierungen.
Was das für die regionale Gastronomie bedeutet
Für Dresden bedeutet das, dass regionale Betriebe künftig noch stärker um Aufmerksamkeit konkurrieren müssen. Große Ketten investieren zunehmend in emotionale Markenwelten, prominente Testimonials und digitale Reichweite.
Für die Region ist das relevant, weil auch lokale Gastronomen immer häufiger vor der Frage stehen: Reicht gutes Essen allein noch aus oder braucht es zusätzliche Erlebnisse, Veranstaltungen und starke Geschichten?
Wir beobachten seit Jahren, dass erfolgreiche Konzepte in Dresden und Umgebung genau diese Kombination schaffen. Ob Timberjacks, Erlebnisgastronomie, Stadtfeste oder große Eröffnungsevents – Sichtbarkeit wird zunehmend zum Wettbewerbsfaktor.
Die Zusammenarbeit zwischen Burger King und The BossHoss ist deshalb weit mehr als nur ein Werbespot. Sie zeigt, wohin sich Gastronomie-Marketing aktuell entwickelt.
Fazit
Die neue Burger-King-Kampagne bringt The BossHoss erneut in die Schlagzeilen – wenige Wochen nachdem die Band bei der Eröffnung des Timberjacks in Bannewitz für volle Aufmerksamkeit gesorgt hatte.
Aus unserer Sicht ist die eigentliche Nachricht jedoch nicht der Burger, sondern die Strategie dahinter. Gastronomie wird immer stärker zur Erlebnis- und Medienbranche. Wer Aufmerksamkeit erzeugt, gewinnt Reichweite. Wer Reichweite gewinnt, stärkt seine Marke.
Genau deshalb werden wir beobachten, welche regionalen Betriebe diesen Weg künftig ebenfalls gehen und welche Konzepte daraus entstehen.
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Diskussionsfrage
Braucht erfolgreiche Gastronomie heute prominente Markenbotschafter und Eventinszenierungen – oder entscheidet am Ende immer noch allein die Qualität auf dem Teller?
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Autor: Redaktion Lust auf Dresden
Redaktionshinweis:
Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und vorbereitet; alle veröffentlichten Angaben wurden redaktionell geprüft.











