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Corona-Krise - „Es ist eine Vollkatastrophe“

Aktualisiert: Mai 31


Fernsehköchin und EU-Politikerin Sarah Wiener bangt um ihr Gastronomie-Unternehmen und die gesamte Branche. (Foto: ©picture alliance/chromorange)


TV-Köchin Sarah Wiener bangt um ihr Gastro-Unternehmen, verzeichnet allein im Catering sechsstellige Verluste. Mit Blick auf die gesamte Branche hat sie „schwere Bedenken“.

Autor: Kristina Presser


Fernsehköchin und EU-Politikerin für die österreichischen Grünen Sarah Wiener macht sich große Sorgen um ihr Unternehmen, wie sie jetzt in Berlin mitteilte. Wenn sich nicht schnell und radikal etwas ändere, wisse sie nicht, ob ihr Gastronomiezweig überleben wird. „Es ist eine Vollkatastrophe, das muss man leider so sagen. Die Menschen trauen sich noch nicht in Museen, und im Restaurant erleben sie eine merkwürdige Situation mit Abstand und Mundschutz. Im Catering haben wir sechsstellige Verluste gemacht, uns wurden Veranstaltungen bis Jahresende abgesagt. Wir sind ein bisschen gelähmt und ratlos.“ Wieners Angaben zu Folge hat ihr Unternehmen rund 120 Mitarbeiter. Sie führt zwei Restaurants in Berlin – eines im Museum Hamburger Bahnhof, das derzeit noch geschlossen ist, und eines im Zukunftsmuseum Futurium, das bereits wieder Gäste empfängt.


Wenngleich Lage in der Gastronomie aktuell schwierig sei, verstehe sie natürlich, dass die Maßnahmen gegen das Coronavirus sein müssten. „Ich bin eigentlich ganz glücklich, dass wir die Gesundheit über den Kapitalismus stellen. Wir haben ein Pandemie-Problem. Und wir tun so, als sei alles schon überstanden, dabei sind wir noch mittendrin. Es kann ja sein, dass wir eine zweite Welle bekommen. Dann gute Nacht, Deutschland, beziehungsweise gute Nacht, Gastronomie“, sagte Wiener.


„Bedenken, dass die Individualität auf der Strecke bleiben wird“

Ihre Sorge gilt dabei vor allem der Diversität in der Gastronomie: „Ich habe schwere Bedenken, dass die Individualität auf der Strecke bleiben wird, dass die Ketten und die Systemgastronomie überleben und die kleinen individuellen Läden und Bars die Grätsche machen werden.“ Daher appelliert sie an die Bevölkerung, die kleinen, inhabergeführten Betriebe zu unterstützen – „sonst wird es die alle nicht mehr geben“. (dpa/KP)

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