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Dresden in Zeiten des Corona-Virus – Update 31.3.


Sofortprogramm »Sachsen hilft sofort« gestartet

Aktuelle Dienstleistungen des Sozialamts

Im Zusammenhang mit der Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus hat auch das Sozialamt die allgemeinen Öffnungszeiten eingeschränkt, nicht aber die Sprechzeiten und die Dienstleistungen. Das Sozialamt ist weiterhin für die Dresdnerinnen und Dresdner da, die Hilfe und Unterstützung benötigen. Die persönliche Beratung und die Kontaktaufnahme erfolgen – zum Schutz vor einer Infektion – vorrangig postalisch, telefonisch und per E-Mail. Die Sprechzeiten sind montags 8 bis 14 Uhr, dienstags und donnerstags 8 bis 18 Uhr sowie freitags 8 bis 13 Uhr.

Die Auszahlung der bewilligten Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, der Hilfe zum Lebensunterhalt, der Hilfe zur Pflege und der Eingliederungshilfe für Menschen mit einer Behinderung auf die angegebene Kontoverbindung sind auch gegenwärtig sichergestellt. Bürgerinnen und Bürger ohne Konto erhalten ihre Leistungen wie bisher. Die Zahlstelle befindet sich im Verwaltungsobjekt des Sozialamts in der Junghansstraße 2, 01277 Dresden, 2. Etage, Zimmer 211, Telefon (03 51) 4 88 13 60 und (03 51) 4 88 13 61.

Eine Übersicht über die Sachgebiete des Sozialamts und ihren fachlichen Zuständigkeitsbereich mit den entsprechenden Telefonnummern und E-Mail-Adressen gibt es unter dem Punkt „Sozialamt“ auf  www.dresden.de/erreichbar.


Unterstützung für ältere oder hilfebedürftige Menschen

Um zügig Unterstützung für ältere oder andere hilfebedürftige Menschen in Dresden zu organisieren, ist die Seniorenarbeit und Altenhilfe in den Stadtbezirksämtern telefonisch und per E-Mail montags bis freitags, jeweils 8 bis 18 Uhr, erreichbar. In dieser Zeit ist auch das Seniorentelefon unter der Nummer (03 51) 4 88 48 00 besetzt. Außerhalb dieser Zeiten können Anliegen auf einem Anrufbeantworter hinterlassen werden, ein Rückruf erfolgt zeitnah.

Über das Seniorentelefon sowie die Stadtbezirkstelefone der Offenen Altenhilfe wird das Projekt Nachbarschaftshilfe in Dresden organisiert. Es ist eine Schnittstelle, die den Bedarf von älteren oder hilfebedürftigen Menschen sowie Hilfsangeboten von Unterstützern koordiniert. Engagierten Nachbarn wird der Kontakt zu älteren oder hilfebedürftigen Menschen vermittelt. Hilfesuchende und freiwillige Helfer können sich auch unter der Corona-Hotline (03 51) 4 88 53 22 oder per E-Mail an gesundheitsamt-corona@dresden.de melden.

Aktuell dürfen keine Treffen in den Dresdner Seniorenbegegnungs- und -Beratungsstätten stattfinden. Die Mitarbeitenden dort beraten aber auch weiterhin telefonisch oder per E-Mail.

Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gestattet in der aktuellen Situation außerdem, dass Alltagsbegleiterinnen und Alltagsbegleiter auch Tätigkeiten ohne die Seniorin oder den Senior erledigen können. Das gilt vor allem im Zusammenhang mit Einkäufen.

Weitere Informationen gibt es unter www.dresden.de/senioren


Erweitertes Angebot der Städtische Bibliotheken

Am Mittwoch, 1. April 2020, starten zwei neue Dienste der Städtischen Bibliotheken Dresden.

„BiboAngefragt“ ist ein digitaler Auskunftsservice, bei dem Nutzer und Interessierte auch ohne persönlichen Kontakt von der Informationskompetenz der Bibliotheks-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter profitieren. An die E-Mail-Adresse biboangefragt@bibo-dresden.de können Fragen zu vielerlei Themen geschickt werden. Beschäftigte der Städtischen Bibliotheken recherchieren in geprüften Quellen zu Wissenschaft, Freizeit, Kunst, Literatur, Film oder Musik, regional und überregional, für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dieser Service ist kostenfrei und funktioniert ohne Anmeldung.

Als zweites Angebot ermöglicht der Bibliothekslieferservice „BiboModern“ die Ausleihe von Medien trotz geschlossener Zweigstellen. Hierfür kooperieren die Städtischen Bibliotheken mit dem Dresdner Postunternehmen PostModern. Angemeldete Bibliotheksnutzer mit gültigem Benutzerausweis können über ein Bestellformular bis zu zehn Medien aus dem Bestand der Zentralbibliothek auswählen.

Beide Dienste können so lange gewährleistet werden, wie es die aktuellen Bedingungen und die Kapazitäten der Zentralbibliothek und PostModern zulassen. Weiterführende Informationen zu den Nutzungsbedingungen finden Sie ab 1. April unter www.bibo-dresden.de


Anrufe Bürgertelefon

Der Bedarf nach Beratung am Bürgertelefon ist weiterhin hoch. Am 31. März riefen von 8 bis 13 Uhr insgesamt 181 Hilfesuchende das Bürgertelefon der Landeshauptstadt Dresden (03 51) 4 88 53 22 an.

Landeshauptstadt Dresden Amt für Presse-, Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll Telefon 0351-4882390 | Fax 0351-4882332 Dr.-Külz-Ring 19, 01067 Dresden | Postfach 120020, 01001 Dresden presse@dresden.de | www.dresden.de | www.facebook.de/stadt.dresden

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