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Dresden: McDonald’s setzt zur Fußball-WM auf Schweinsteiger-Sammelbecher und nächtliche Watchpartys

Weitere Einordnungen und Entwicklungen der Branche findet ihr in der Region-Radar-Übersicht.

Der exklusive Schweinsteiger-Sammelbecher erweitert die limitierte Cup-Kollektion zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026. (Foto: © McDonald’s Deutschland)
Bild: Hogapage

McDonald’s Deutschland erweitert seine Kampagne zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2026 um eine weitere prominente Persönlichkeit. Fußball-Weltmeister Bastian Schweinsteiger erhält einen eigenen limitierten Sammelbecher, der ab sofort über die FIFA-WM-Menüs in teilnehmenden Restaurants erhältlich ist. Parallel plant das Unternehmen in Berlin eine nächtliche Public-Viewing-Aktion mit Pyjama-Watchparty für ausgewählte WM-Spiele.


Damit setzt die Systemgastronomie ihre Strategie fort, große Sportereignisse gezielt mit Sammelaktionen, Fan-Erlebnissen und emotionalem Markenmarketing zu verbinden.


Schweinsteiger wird Teil der WM-Kampagne

Der neue Sammelbecher zeigt mehrere prägende Stationen der Karriere von Bastian Schweinsteiger. Dazu gehören der Gewinn der Fußball-Weltmeisterschaft 2014 mit dem WM-Pokal, eine Szene aus dem Finale gegen Argentinien sowie eine Anspielung auf seine frühere Leidenschaft für den Skisport.

Schweinsteiger selbst erklärt, dass ihn viele persönliche Erinnerungen mit McDonald’s verbinden und es für ihn etwas Besonderes sei, nun Teil der Kampagne zu sein. Sein Sammelbecher solle an bedeutende Momente seiner Karriere erinnern und gleichzeitig neue Erinnerungen während der WM schaffen.

Der Cup ist solange der Vorrat reicht über die FIFA-WM-Menüs in teilnehmenden Restaurants sowie über McDelivery erhältlich.

Zusätzlich plant McDonald’s ein Gewinnspiel auf Instagram. Dabei sollen signierte Fanartikel von Schweinsteiger verlost werden.


Berlin wird zur WM-Nachtkulisse

Neben den Sammelbechern setzt McDonald’s auf Erlebnis-Marketing.

Zum Gruppenspiel Ecuador gegen Deutschland am 25. Juni sowie für weitere Begegnungen in der Nacht des 26. Juni, darunter Türkei gegen USA, organisiert das Unternehmen eine spezielle Pyjama-Watchparty im McDonald’s-Restaurant am Berliner Europa Center.

Besucher sollen die Spiele dort in einer Kombination aus Schlafanzug und Nationaltrikot verfolgen können. Ergänzt wird das Konzept durch Creator-Auftritte und weitere Aktionen rund um die WM.

Verantwortlich für die Kampagne ist die Agentur Scholz & Friends. Das Konzept der Berliner Fußballnacht stammt von Jung von Matt Sports.


Warum die Aktion auch für Dresden interessant ist

Für Dresden und die Region ist die Kampagne vor allem deshalb spannend, weil sie zeigt, wie stark sich Systemgastronomie heute von klassischen Restaurantkonzepten unterscheidet.


Wir sehen immer deutlicher, dass internationale Marken nicht mehr allein über Produkte verkaufen. Sammelobjekte, Community-Aktionen, Influencer, Social Media und emotionale Erlebnisse werden zu zentralen Bestandteilen der Markenstrategie.


Der eigentliche Burger oder das Menü sind dabei oft nur noch ein Teil des Gesamterlebnisses.


Für Dresden bedeutet das, dass auch lokale Gastronomiebetriebe zunehmend überlegen müssen, wie sie Gäste emotional an ihre Marke binden. Während internationale Ketten auf Fußball-Weltmeister, Sammelserien und Millionenreichweiten setzen können, müssen regionale Konzepte andere Wege finden, um Aufmerksamkeit zu erzeugen.


Sammelbecher als Umsatztreiber

Aus unserer Sicht ist besonders interessant, dass McDonald’s erneut auf den Sammel-Effekt setzt.

Limitierte Produkte erzeugen künstliche Verknappung und motivieren Gäste zu wiederholten Besuchen. Das Prinzip ist nicht neu, funktioniert aber seit Jahrzehnten erstaunlich zuverlässig.

Die Kombination aus Fußball-WM, nationaler Sportikone und exklusivem Sammelbecher dürfte deshalb nicht nur Fans ansprechen, sondern auch Sammler und Familien.


Wir beobachten seit Jahren, dass Systemgastronomen ihre Marketingmaßnahmen immer stärker an Popkultur, Sport und Community-Erlebnissen ausrichten. Die aktuelle Schweinsteiger-Kampagne ist dafür ein weiteres Beispiel.


Fazit

Mit dem neuen Bastian-Schweinsteiger-Becher baut McDonald’s seine WM-Kampagne gezielt aus und verbindet Fußball-Nostalgie mit modernem Erlebnis-Marketing.


Für Dresden und die Region ist die eigentliche Nachricht jedoch weniger der Sammelbecher selbst als die Strategie dahinter. Die Systemgastronomie entwickelt sich immer stärker zur Erlebnis- und Markenwelt, in der Emotionen, Events und Sammelaktionen eine ebenso wichtige Rolle spielen wie das eigentliche Produkt.


Wir bleiben an diesem Thema dran, weil genau diese Entwicklungen zeigen, wie sich Gästeerwartungen und Marketingkonzepte in der Gastronomie aktuell verändern.


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Diskussionsfrage

Sind Sammelbecher, Influencer und Fußball-Stars heute wichtiger für den Erfolg von Gastronomiemarken als das eigentliche Produktangebot?


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Autor: 

Redaktion Lust auf Dresden


Redaktionshinweis: 

Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und vorbereitet; alle veröffentlichten Angaben wurden redaktionell geprüft.

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