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Dresden: Weltbestes Burger-Ranking sorgt für Diskussion – Tokio vor New York, Deutschland fehlt komplett

Weitere Einordnungen und Entwicklungen der Branche findet ihr in der Dresden-Radar-Übersicht.

Weltbeste Burger: Tokio führt Ranking

Erst vor wenigen Tagen haben wir über das Dresdner Restaurant Makamaka berichtet, das von Sternekoch Tim Raue mit bemerkenswerten Worten bedacht wurde. Sein Fazit nach dem Besuch: Dort gebe es den besten Burger Deutschlands. Nun sorgt ein internationales Ranking des Magazins Time Out für eine ganz andere Perspektive. Laut der jetzt veröffentlichten Liste kommt der angeblich beste Burger der Welt nicht aus New York, nicht aus London und auch nicht aus Deutschland – sondern aus Tokio.


Den ersten Platz belegt das Restaurant Smash Things im Stadtteil Komazawa-Daigaku. Ausgezeichnet wurde der dort servierte Triple Bacon Cheese Classic Smash Burger mit mehreren dünnen Wagyu-Patties, Cheddar, Speck, Zwiebeln und Haussauce.


Tokio dominiert das Ranking

Die Rangliste basiert laut Time Out zunächst auf Empfehlungen der internationalen Redaktionen des Magazins. Anschließend wurden die ausgewählten Restaurants anhand ihrer Google-Bewertungen sortiert.


Besonders auffällig: Gleich die ersten beiden Plätze gehen an Burgerrestaurants, die auf hochwertiges Wagyu-Rindfleisch setzen.


Platz 1:Smash Things (Tokio)

Platz 2:Zuney Burgers (Kapstadt)

Platz 3:Nolita (Madrid)


Weitere Plätze der Top Ten gingen nach London, Montréal, Paris, Sydney, Johannesburg, Buenos Aires und Lissabon.


Deutschland spielt im Ranking keine Rolle

Für die deutsche Gastronomieszene dürfte vor allem ein Detail interessant sein: Weder Deutschland noch Österreich oder die Schweiz tauchen in den Top Ten auf.


Selbst die USA, die als Heimat des modernen Burgers gelten, schaffen es nicht unter die ersten zehn Plätze. Das bestplatzierte amerikanische Restaurant ist die Red Hook Tavern in New York, die erst auf Rang elf erscheint.


Wir sehen darin weniger eine Schwäche deutscher Burgerrestaurants als vielmehr einen Hinweis darauf, wie international und vielfältig die Burgerkultur inzwischen geworden ist. Die Zeiten, in denen Burger automatisch mit amerikanischer Fast-Food-Kultur verbunden wurden, sind längst vorbei.


Was bedeutet das für Dresden?

Für Dresden ist die Diskussion durchaus spannend. Die Burgerlandschaft hat sich in den vergangenen Jahren enorm entwickelt. Von klassischen Burgerrestaurants über Smash-Burger-Konzepte bis hin zu hochwertigen Gourmet-Burgern mit regionalen Zutaten hat sich ein Markt etabliert, der deutlich anspruchsvoller geworden ist.


Gerade deshalb sorgt die Aussage von Tim Raue über das Makamaka aktuell für Aufmerksamkeit. Während internationale Rankings auf Wagyu-Fleisch, exklusive Konzepte und globale Trends setzen, wird in Dresden gleichzeitig darüber diskutiert, was einen wirklich guten Burger ausmacht.


Aus unserer Sicht zeigt das Ranking vor allem eines: Burger sind längst kein einfaches Fast-Food-Produkt mehr. Die internationale Spitzengruppe setzt auf handwerkliche Perfektion, hochwertige Fleischqualitäten, eigene Soßen und individuelle Konzepte.


Wagyu statt Standardware

Auffällig ist die Dominanz von Wagyu-Rindfleisch in den vorderen Plätzen. Sowohl der Sieger in Tokio als auch der Zweitplatzierte in Kapstadt setzen auf diese besonders hochwertige Fleischqualität.

Gleichzeitig zeigt das Beispiel des Drittplatzierten Nolita in Madrid, dass Exklusivität ebenfalls eine Rolle spielt. Dort werden pro Öffnungszeit lediglich elf Burger produziert.


Für viele Gastronomen dürfte das ein Signal sein: Qualität, Spezialisierung und eine klare Handschrift werden zunehmend wichtiger als Größe oder Bekanntheit.


Internationale Burgerkultur entwickelt sich rasant

Während klassische Fast-Food-Ketten weiterhin auf Masse setzen, entstehen weltweit immer mehr spezialisierte Burgerkonzepte mit eigener Identität. Tokio, Kapstadt oder Madrid zeigen dabei, dass kulinarische Innovation längst nicht mehr nur in den traditionellen Burger-Hochburgen stattfindet.

Für Dresden bedeutet das gleichzeitig eine Chance. Die lokale Gastro-Szene kann von internationalen Trends profitieren, ohne ihre eigene Handschrift aufzugeben.


Wir finden, genau solche Rankings sorgen für spannende Diskussionen. Denn am Ende bleibt die entscheidende Frage offen: Kann man den besten Burger der Welt überhaupt objektiv bestimmen?


Fazit

Die aktuelle Time-Out-Liste zeigt, wie global die Burgerkultur geworden ist. Tokio führt das Ranking an, während Deutschland komplett fehlt. Gleichzeitig wird in Dresden intensiv über Burgerqualität diskutiert – nicht zuletzt durch das viel beachtete Lob von Tim Raue für das Makamaka.


Wir bleiben bei solchen Entwicklungen aufmerksam. Denn gerade internationale Food-Trends erreichen oft mit etwas Verzögerung auch die Gastronomie in Dresden und der Region.


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Diskussionsfrage:

Braucht es für den „besten Burger der Welt“ wirklich Wagyu-Rindfleisch und internationale Rankings – oder entscheidet am Ende doch allein der persönliche Geschmack?


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Autor:

Redaktion Lust auf Dresden


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