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GROSSER RATGEBER - Welche Reiseregeln jetzt für welche Länder gelten



Trotz Coronapandemie nimmt die Zahl möglicher Reiseziele in Europa wieder zu. Welche Reiseregeln und Hygienemaßnahmen aktuell wo gelten.

Autor: Thomas Hack

Während in der Corona-Pandemie wegen Einreisebeschränkungen und Reisewarnungen viele außereuropäische Reiseziele wegfallen, ist Urlaub vor allem in Europa wieder möglich. Doch die Reiseregeln und Hygienemaßnahmen sind nicht überall gleich. Hier ein aktueller Überblick:

Ägypten (Reisewarnung)

Mit der Ankunft von zwei Flügen aus der Ukraine am 1. Juli hat Ägypten seine Grenzen nach einem drei Monate langen Flugstopp wieder für Touristen geöffnet. Restaurants und Cafés dürfen derzeit bei 25 Prozent Belegung bis 22.00 Uhr abends Gäste empfangen. Private Strände, etwa von Hotels, sind unter Auflagen geöffnet, öffentliche Strände und Parks bleiben trotz Temperaturen bis 40 Grad Celsius aber noch geschlossen. Unter anderem gilt in Geschäften, Supermärkten und im öffentlichen Nahverkehr eine Maskenpflicht. Überstanden ist die Pandemie längst nicht: 78 300 Infektionen und rund 3500 Todesfälle wurden in Ägypten gemeldet – die meisten Corona-Toten im arabischen Raum noch vor Saudi Arabien. Für Ägypten gilt als Nicht-EU-Staat die Reisewarnung des AA vorerst bis zum 31. August.


Belgien

Das Königreich steht Touristen aus Deutschland offen. Quarantäneregeln gelten für deutsche Urlauber nicht – im Alltag gibt es aber grundlegende Hygienebestimmungen wie das Abstandsgebot. Im öffentlichen Nahverkehr muss ein Mund Nasen-Schutz getragen werden. Restaurants, Cafés, Hotels und auch Museen sind mittlerweile wieder geöffnet. An den Nordseeküsten gelten zum Teil zusätzliche Regeln: Für Strandbesuche an bestimmten Abschnitten wie in dem beliebten Oostende müssen Urlauber und Einheimische sich anmelden. Die Infektionszahlen in dem Elf-Millionen-Einwohner-Land sind schon seit Wochen niedrig.

Bulgarien

Für Feriengäste aus den meisten EU-Staaten – unter ihnen Deutschland und Österreich – gibt es weder Einreisebeschränkungen noch Quarantänepflicht. Bislang ist die Zahl der Gäste aber noch recht niedrig: An den Sandstränden und Promenaden ist es für Juli merkwürdig ruhig. Viele große Hotels haben noch geschlossen, weil es ungewiss ist, mit wie vielen Gästen sie rechnen können. Die bereits geöffneten Hotels haben sich auf Corona-Schutzmaßnahmen eingestellt – wie etwa größere Distanz zwischen Tischen und Stühlen. Wegen schnell steigender Corona-Fallzahlen mit immer größeren Tagesrekorden sind Mund-Nasen-Masken in gemeinschaftlich genutzten  geschlossenen Räumen wieder Pflicht. Diskotheken und Bars dürfen ab dem 10. Juli nur in Außenbereichen öffnen und nur die Hälfte der Gäste empfangen.


Dänemark

Nachdem die Dänen als eines der ersten Länder Europas am 14. März ihre Grenzen für Ausländer ohne konkreten Einreisegrund dichtgemacht hatten, können deutsche Reisende mittlerweile wieder einreisen. Einzige Bedingung: Sie müssen sechs Übernachtungen im Land gebucht haben. Ausnahmen davon gelten etwa für Deutsche, die ein dänisches Sommerhaus besitzen, ihre Partner im Land besuchen wollen oder Einwohner Schleswig-Holsteins sind. In Dänemark ist die Infektionslage derweil sehr positiv, die Zahl der Neuinfektionen gering. Restaurants, Cafés und Geschäfte sind seit Mai wieder offen, eine Maskenpflicht besteht nicht.


Finnland (Reisewarnung)

Das Land im hohen Norden hat sich vor knapp einem Monat für Reisende aus dem Baltikum und dem Großteil Skandinaviens mit der Ausnahme von Schweden geöffnet. Für mehrere weitere Länder fallen die Reisebeschränkungen zum 13. Juli weg – darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz. Entscheidend für die Finnen ist, dass in den entsprechenden Ländern innerhalb einer Zwei-Wochen-Periode weniger als acht neue Corona-Fälle pro 100 000 Einwohner verzeichnet worden sind.


Frankreich

Reisende aus Deutschland können ohne Probleme nach Frankreich einreisen. Eine Quarantäne oder spezielle Unterlagen sind nicht notwendig. Die Situation im ganzen Land ist zur Zeit recht entspannt – die Zahl der Neuinfektionen konstant. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt Maskenpflicht. Läden und andere Einrichtungen entscheiden selbst, ob eine Maske getragen werden muss. In Paris haben Museen und Sehenswürdigkeiten wieder geöffnet – Tickets müssen in der Regel vorher online gebucht werden. Die Strände im Land sind wieder geöffnet. Viele Restaurants etwa in Paris haben ihre Terrassen vergrößert, damit die Menschen genug Abstand halten können.


Griechenland

Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie den meisten EU-Staaten können frei in Griechenland einreisen. Alle müssen sich aber mindestens 48 Stunden vor der Ankunft elektronisch anmelden und angeben, wo sie vorher waren und wo sie sich in Griechenland aufhalten werden. Ein Algorithmus errechnet dann, ob und welche Reisende nach ihrer Ankunft einen Corona-Test machen müssen. Wer positiv getestet wird, muss 14 Tage in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels gehen. Die Kosten übernimmt Griechenland. Das Land hat – verglichen mit anderen Staaten Europas – weiterhin eine sehr niedrige Infektionsrate. Maskenpflicht gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln und Krankenhäusern. Zudem wird überall geraten, einen Abstand von mindestens 1,5 Metern von anderen Menschen zu halten.


Großbritannien

Zum Sommerurlaub hat England seine wegen der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende gelockert. Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien müssen sich von Freitag (10. Juli) an bei ihrer Ankunft nicht mehr für 14 Tage isolieren. Die neue Regelung gilt für insgesamt mehr als 70 Länder und Überseegebiete, die nach Auffassung der britischen Regierung die Corona-Krise im Griff haben. Ein Formular muss trotzdem vor der Einreise ausgefüllt werden. Große Vorsicht ist beim Urlaub dennoch angebracht: Großbritannien hat die meisten Covid-19-Todesfälle in Europa und jeder Landesteil seine eigenen Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie.


Italien

Reisende aus der EU oder aus dem Schengenraum dürfen ohne Beschränkungen nach Italien einreisen. Sie müssen – anders als Besucher aus Nicht-EU-Ländern – auch nicht in Quarantäne. Innerhalb des Landes darf man sich ungehindert fortbewegen. Die Infektionszahlen waren zuletzt leicht angestiegen, was neue Unruhe ausgelöst hatte. Allerdings beschränkt sich das auf lokale, kleinere Brandherde. In Geschäften, in Zügen oder in anderen geschlossenen Räumen gilt Maskenpflicht. An Stränden müssen Distanzregeln eingehalten werden – was teils aber nicht richtig gelingt.


Irland

Guinness in Dublin trinken oder an der Steilküste wandern: In der Republik Irland sind Reisen wieder erlaubt, auch auf die Inseln. Aber wer aus einem anderen Staat anreist, muss zunächst für 14 Tage in Selbstisolation. Das soll sich allerdings noch im Juli ändern. Dann gibt es – ähnlich wie in England – für Einreisende aus Staaten mit geringen Infektionszahlen keine Quarantänepflicht mehr. Eine entsprechende «Grüne Liste» will die Regierung in Dublin am 20. Juli veröffentlichen. Sie soll alle zwei Wochen aktualisiert werden. Irland hat die Pandemie durch frühe Maßnahmen gut unter Kontrolle.


Island

Die stark vom Tourismus abhängige Insel im Nordatlantik gibt Urlaubern seit Mitte Juni die Möglichkeit, sich direkt bei der Einreise auf Corona testen zu lassen. Damit will die isländische Regierung internationalen Touristen eine Alternative zur seit April vorgeschriebenen 14-tägigen Quarantäne nach der Ankunft geben, ohne dass die beinahe auf Null gesunkenen Corona-Zahlen wieder ansteigen. Im Land steht einem Urlaub zwischen Gletschern und Geysiren dann nichts mehr im Weg: Restaurants und Hotels sind offen, Masken nicht vorgeschrieben. Auch das Abstandhalten dürfte auf der Insel leichter fallen als anderswo: Island hat nur 360 000 Einwohner, dafür aber fast die Fläche von einem Drittel Deutschlands.


Kroatien

Kroatien erlaubt Bundesbürgern die Einreise ohne Nachweis bestimmter Gründe. Die Lockerung von Anfang Juni betrifft auch die Bürger neun weiterer EU-Staaten: Österreich, Slowenien, Tschechien, Slowakei, Polen, Ungarn, Litauen, Lettland und Estland. Reisende aus diesen Ländern müssen künftig an der Grenze lediglich erklären, wo sie sich aufhalten werden und wie sie erreichbar sind. Damit sollen sie gefunden werden können, wenn es in ihrer Umgebung neue Corona-Infektionen gibt.


Luxemburg

An den Grenzen zu Luxemburg gibt es keine Grenzkontrollen und keine Einreisebeschränkungen. Maskenpflicht gibt es im öffentlichen Nahverkehr. In Geschäften und öffentlichen Einrichtungen wie etwa Museen muss ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden. Im Hotel- und Gastgewerbe muss eine Maske getragen werden, wenn man nicht am Tisch sitzt. Pro Tisch sind maximal zehn Personen oder mehrere Personen desselben Haushalts erlaubt. Geschlossen werden muss um Mitternacht. Bisher wurden in Luxemburg 4650 Personen positiv getestet, 110 Menschen starben in Verbindung mit dem Virus.


Malta

Nach Malta dürfen Bürger aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen weiteren Ländern Europas, die als «sicher» eingestuft sind, in der Regel wieder ohne Beschränkungen einreisen. Allerdings dürfen sie in den vergangenen 14 Tagen nicht außerhalb dieser «sicheren» Länder gewesen sein. Nach Angaben des AA messen die Malteser bei der Ankunft die Körpertemperatur. Liegt sie bei 37,2 Grad Celsius oder höher, wird ein Corona-Test durchgeführt.


Niederlande

Der Holland-Urlaub ist wieder möglich. «Touristen aus Ländern mit vergleichbaren niedrigen Gesundheitsrisiken wie unser Land sind in diesem Sommer willkommen in den Niederlanden», schreibt die Regierung. Und das gilt sicher für die deutschen Nachbarn. Urlaubsunterkünfte müssen aber unbedingt vorab reserviert werden, mahnen die Behörden. Das gilt auch für Restaurants, Museen und viele andere Sehenswürdigkeiten. Angesichts sinkender Infektionszahlen hat sich die Lage deutlich entspannt. Dennoch bleibt die Grundregel im öffentlichen Leben, also auch in Geschäften und an Stränden: ein Sicherheitsabstand von 1,5 Metern. In öffentlichen Verkehrsmitteln gilt eine Maskenpflicht. Touristen sollen aber Bus, Bahn oder Metro möglichst nicht zu den Stoßzeiten nutzen.


Norwegen (Reisewarnung)

Norwegen will ab dem 15. Juli wieder Menschen aus dem Europäischen Wirtschafts- und dem Schengenraum die Einreise erlauben, sofern dies die Corona-Zahlen des jeweiligen Landes erlauben. Die norwegische Gesundheitsbehörde soll bis dahin eine entsprechende Liste mit Ländern und Regionen ausarbeiten. Da die deutschen Zahlen stabil niedrig sind, dürfte Bundesbürgern der Weg zum norwegischen Fjord bald voraussichtlich quarantänefrei offenstehen. Ganz sicher ist das allerdings noch nicht – weshalb die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes derzeit noch weiter besteht.


Österreich

Wer aus dem Kreis Gütersloh stammt, muss mit Kontrollen im Grenzraum rechnen und sollte einen negativen Coronatest vorweisen können. Ansonsten haben Deutsche freie Fahrt nach und durch Österreich. Intensive Grenzkontrollen haben die Behörden für alle Reisenden angekündigt, die aus Ungarn oder Slowenien kommen. Das ist die Folge der Reisewarnungen Österreichs für die sechs Westbalkan-Staaten sowie für Rumänien und Bulgarien. In den meisten Urlaubsregionen Österreichs gibt es kaum mehr coronabedingte Beschränkungen. Auf Mindestabstand nicht zuletzt beim Baden und Wandern muss aber geachtet werden. In einigen Orten Kärntens gilt von Freitag an abends eine Maskenpflicht. Einziges Bundesland mit genereller Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist Oberösterreich. Insgesamt ist die Corona-Lage unter Kontrolle, die Gesamtzahl der akuten Infektionsfälle liegt bei rund 1100.


Polen

Seit dem 13. Juni hat das Land seine Grenzen zu allen EU-Nachbarländern geöffnet. Einreisende EU-Ausländer und Polen müssen nicht in Quarantäne. Hotels, Einkaufszentren sowie Restaurants und Cafés sind geöffnet. Das Gleiche gilt für Friseursalons und Kosmetikstudios. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios dürfen ihren Betrieb wieder aufnehmen. Die Zugverbindungen zwischen Deutschland und Polen wurden Ende Juni wieder aufgenommen. Seit dem 1. Juli fliegt die polnische Fluglinie Lot wieder Ziele im Ausland an.


Portugal

Portugal gilt als eines der Länder Südeuropas, die mit vergleichsweise geringen Opferzahlen durch die Krise gekommen sind. Bisher wurden rund 42 000 Infizierte und etwas mehr als 1500 Tote registriert. Inzwischen gibt es nur noch sehr wenige Neuinfektionen. Lokal jedoch flammt die Pandemie auch hier immer mal wieder auf. So gilt seit dem 1. Juli ein zweiwöchiger Lockdown für weite Teile des Großraums Lissabon. Das bei Touristen beliebte Zentrum der Hauptstadt ist nicht betroffen. Insgesamt gelten in Portugal in etwa dieselben Vorschriften wie in Spanien. Bei der Einreise wird die Temperatur gemessen, im Verdachtsfall werden die Reisenden befragt. Von Problemen bei der Rückreise nach Deutschland ist nichts bekannt.


Rumänien

EU-Bürger dürfen frei nach Rumänien einreisen. Quarantänepflicht gibt es derzeit nicht. In geschlossenen öffentlichen Räumen gilt Maskenpflicht, Distanzpflicht in Gastronomie, auf den Stränden und bei Kulturveranstaltungen im Freien. Allerdings steigt die Zahl der Infektionen derzeit schnell. Plus 555 Neuinfektionen binnen 24 waren es am Mittwoch, plus 614 neue Infektionen am Donnerstag – gut dreimal so viel wie vor den Mitte Mai in Kraft getretenenen Lockerungen der Vorsichtsmaßnahmen.


Schweden (Reisewarnung)

Die Schweden haben trotz insgesamt sinkender Todes- und Infektionszahlen noch vergleichsweise hohe Corona-Werte zu verkraften. Dies sorgt unter anderem dafür, dass sie innerhalb Skandinaviens und Europas nicht so freizügig reisen können wie gewohnt. Die schwedischen Grenzen sind für EU-Bürger dagegen offen – die Anreise per Flugzeug, Fähre oder Auto über die Öresundbrücke ist möglich, und auch innerhalb des Landes gibt es keine Beschränkungen. Die deutsche Reisewarnung besteht aber weiter, weil «Schweden die Neuinfiziertenzahl von weniger als 50 Fällen pro 100 000 Einwohner kumulativ in den letzten 7 Tagen überschreitet», heißt es beim AA.


Schweiz

Die Einreise in die Schweiz ist aus allen Schengenstaaten mit Ausnahme Schwedens problemlos möglich. Doch Vielreiser aufgepasst: In Quarantäne müssen Einreisende, die in den zwei Wochen zuvor in Schweden oder einem anderen von aktuell 29 als riskant eingestuften Ländern waren – darunter etwa Serbien, die USA, Russland, Israel oder Südafrika. Ein Mund-Nasen-Schutz ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und Seilbahnen vorgeschrieben, seitdem die Neuinfektionen seit Ende Juni tageweise auf mehr als 100 neue Fälle gestiegen waren. In Hotels, Restaurants oder Museen gelten weiterhin Abstands- und Hygieneregeln. Besonderheit für Partygänger:Anders als in den meisten anderen europäischen Ländern darf in vielen Clubs derzeit wieder getanzt werden, allerdings haben die Kantone entlang der deutschen Grenze – Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn – die Schutzmaßnahmen gerade wieder verschärft. In Clubs und Bars sowie an Veranstaltungen sind hier nur noch 100 Personen statt wie bisher 300 Personen zugelassen.


Slowakei

Deutsche können seit einem Monat wieder ohne Einschränkungen in die Slowakei einreisen. Nur für Transitreisen aus der oder in die Ukraine gibt es gesonderte Regeln. Das Land war vom Coronavirus kaum betroffen und hat deshalb die meisten anfangs sehr strengen Corona-Schutzmaßnahmen wieder gelockert. Weiterhin ist in öffentlichen Verkehrsmitteln und im Inneren von Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, in Lokalen nur beim Rein- und Rausgehen. In Warteschlangen etwa an Kassen ist ein 2-Meter-Abstand empfohlen. Bei Kulturveranstaltungen kümmern sich die Veranstalter um ausreichenden Abstand zwischen den Zuschauern.


Slowenien

Das EU-Land zwischen Alpen und Adria lässt Reisende aus Deutschland und mehreren anderen europäischen Ländern ohne Auflagen einreisen. Wer dort Urlaub machen will, muss nicht einmal mehr eine Buchungsbestätigung vorlegen. Darüber hinaus können Bürger aus diesen sowie anderen Ländern im Transit durch das kleine Land reisen. Slowenien dient jenen Urlaubern aus Deutschland als Durchreiseland, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren. Es verfügt selbst über einen 46 Kilometer langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur.


Spanien

Seit dem 21. Juni dürfen Urlauber aus der EU und den Schengenstaaten wieder unbegrenzt nach Spanien einreisen. Vor Reiseantritt muss ein Online-Formular ausgefüllt werden, in das Name, Reisepassnummer, Flugdaten und eine E-Mail-Adresse einzutragen sind. Anschließend erhält der Reisende einen QR-Code, der bei der Einreise an der Grenze vorzuweisen ist. Bei der Einreise gibt es eine Sichtkontrolle des Gesundheitszustands, und die Temperatur wird gemessen – sie darf nicht höher als 37,5 Grad Celsius sein. Bei Corona-Verdacht wird der Reisende in ein Krankenhaus eingewiesen. Bei der Ausreise gibt es nach Angaben von Reisenden keine Kontrollen. Im ganzen Land gilt Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr und in öffentlichen geschlossenen Räumen. Wenn der Mindestabstand von eineinhalb Metern nicht gewahrt werden kann – etwa an vollen Strandpromenaden oder in Fußgängerzonen – ist auch im Freien eine Maske zu tragen. Am Strand und am Pool darf man sein Gesicht aber zeigen. Strenger ist es bisher nur in Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona. Dort gilt seit Donnerstag im Freien immer Maskenpflicht unabhängig vom Sicherheitsabstand. Ab diesem Wochenende wollen auch die Baleareninseln wie Mallorca die katalanische Maskenpflicht einführen.


Tschechien

Die Einreise ist für Deutsche bereits seit Anfang Juni wieder möglich. Eine Quarantäne oder ein negativer Corona-Test sind nicht erforderlich. Eine Maskenpflicht gilt derzeit nur noch in der Prager U-Bahn sowie in der Stadt Karvina im äußersten Osten des Landes, wo es zuletzt mehr Neuinfektionen gegeben hatte. Die Hauptstadt Prag versucht, Touristen mit Kultur-Gutscheinen anzulocken – Hotels und Restaurants im historischen Stadtkern sind aber noch ungewöhnlich leer. Bisher gab es in Tschechien rund 350 Todesfälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.


Türkei (Reisewarnung)

Für die Türkei als Nicht-EU-Staat gilt die Reisewarnung des AA bis zum 31. August. Das Land hofft, dass diese bald aufgehoben wird. Das drittbeliebteste Urlaubsland der Deutschen wird derzeit aber als Corona-Risikogebiet eingestuft, die Aufhebung der Reisewarnung ist damit unwahrscheinlich. Menschen, die aus einem Risikogebiet in Deutschland einreisen, müssen mit einer 14-tägigen Quarantäne rechnen. Allerdings können Urlauber aus der Türkei von der Quarantäneregelung befreit werden, wenn sie bei der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen können, der nicht älter als 48 Stunden ist. Nach der Einreise aus Deutschland in die Türkei gibt es keine Quarantänepflicht mehr. Am Flughafen wird aber die Temperatur gemessen. Bei Symptomen kann ein Corona-Test durchgeführt werden – das türkische Gesundheitsministerium entscheidet dann über das weitere Vorgehen. An den Stränden gilt ein Sicherheitsabstand, am Pool gibt es nur abgepackte Handtücher, in Flughäfen und Hotels werden Wärmebildkameras eingesetzt. Die Regierung hat ein Zertifikationsprogramm für Gastronomen und Hotels entwickelt. Auch deutsche Firmen stellen Inspektoren.


Ungarn

Deutsche Urlauber können ohne Einschränkungen in Ungarn einreisen. Das Land war von der Pandemie nur mäßig betroffen, die Lage normalisiert sich zusehends. Viele Hotels haben wieder geöffnet, ebenso Restaurants und Bars. In öffentlichen Verkehrsmitteln, Taxis und Geschäften gilt eine Maskenpflicht. Außerdem sind Abstandsregeln zu beachten.


Zypern

Die Insel meldet seit der Öffnung ihres Tourismus wenige Corona-Infektionen von Reisenden oder Einheimischen. Wer nach Zypern reist, muss sich vor dem Antritt elektronisch anmelden. Wird ein Mensch positiv getestet, muss er 14 Tage lang in eigens eingerichtete Isolier-Unterkünfte in Hotels. Die Kosten übernimmt Zypern. Eine Maskenpflicht gilt für alle öffentlichen Verkehrsmittel und Krankenhäuser. Die Urlaubsinsel hat verglichen mit anderen Staaten Europas eine sehr niedrige Infektionsrate. (dpa/TH)

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