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Leaders Club ruft Gastronomen zur Sammelklage auf


Der Leaders Club hat nun alle geschädigten Betriebe des Gastgewerbes zur Sammelklage aufgerufen. (©Morakot/stock.adobe.com)

Das Gastronomen-Netzwerk Leaders Club hat die Branche zur Sammelklage aufgerufen. Das Ziel soll eine angemessene finanzielle Entschädigung für angeschlagene Betriebe sein.

Autor: Thomas Hack

Mit der vorübergehenden Senkung der Mehrwertsteuer traten am 1. Juli erste Teile des Konjunkturpakets der Bundesregierung zur Abmilderung der Corona-Folgen für die Wirtschaft in Kraft. Der Leaders Club sieht die Maßnahmen insgesamt kritisch, wie es in einem Schreiben dazu heißt: „Sie bieten vielen notleidenden Unternehmen keine echte Perspektive“, erklärt Präsident Michael Kuriat. „Wir hängen nach wie vor in der Luft!“ Das Gastronomen-Netzwerk befürwortet deshalb ausdrücklich die vom Bund der Gastfreundschaft angestoßene Sammelklage mit dem Ziel, angemessene finanzielle Entschädigungen für die krisengeplagte Gastronomie und Hotellerie durchzusetzen. „Die Branche fühlt sich von der Politik hingehalten und muss jetzt endlich richtig Druck machen“, begründet Kuriat die Unterstützung für diesen Schritt.

Schadensansprüche geltend machen

„Je mehr Gastronomen sich der Klage anschließen, desto besser! Die Klage wird von der auf zivilrechtliche Großschadensfälle spezialisierten Kanzlei Rechtsanwaltskanzlei Gansel, Deutschlands größter Verbraucherschutzkanzlei, geführt. Sie will gemeinsam mit der IGHD Schadensersatzansprüche aufgrund Corona-bedingter Betriebsschließungen von Gastronomen und Hoteliers gegenüber den Bundesländern geltend machen. Die staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie führten laut Statistischem Bundesamt im deutschen Gastgewerbe–mit mehr als 220.000 Betrieben, 2,4 Mio. Beschäftigten und einem Gesamtumsatz von 90 Mrd. Euro pro Jahr einer der wichtigsten deutschen Wirtschaftszweige–allein im April zu Umsatzeinbußen von rund 76 %gegenüber dem Vorjahresmonat.Die Lasten sind ungerecht verteilt


„Gastgewerbe trägt die enormen Kosten weitestgehend alleine“

Für Patrick Rüther, Vorstandsvorsitzender des Leaders Clubs und Mitgründer der Initiative Bund der Gastfreundschaft, sind die Lasten des Lockdowns ungerecht verteilt: „Um eine unkontrollierbare Virus-Ausbreitung zu verhindern, waren die von der Politik getroffenen Einschränkungen sicher angemessen und sinnvoll. Während fast alle Bürgerinnen und Bürger davon gesundheitlich profitierten, tragen Restaurants, Bars und Hotels bisher die enormen Kosten weitestgehend allein–und das werden sie auch weiterhin, wenn die Politik nicht endlich handelt.“ Der Leaders Club fordert deshalb alle von der Krise schwer getroffenen Gastronomen und Hoteliers auf, sich der Sammelklage anzuschließen. InteressierteUnternehmer können ihre Schadensersatzansprüche ab sofort und ohne jegliches Risiko unter www.gansel-rechtsanwaelte.de/corona geltend machen.

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