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LOCKDOWN LIGHT: Branche darf kein Bauernopfer werden


Die Diskussionen um die ersten bekannt gewordenen Inhalte eines möglichen „Lockdown Light“ sind groß. Vor allem das Hotel- und Gastgewerbe möchte sich nicht zum Sündenbock machen lassen.

Autor: Natalie Ziebolz Am 28. Oktober beraten Bund und Länder erneut über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Zur Debatte steht der sogenannte Lockdown light von dem in ersten Linie Restaurants und Kneipen betroffen wären – sie müssten erneut schließen. Auch Veranstaltungen würden weitestgehend verboten werden. Schulen und Kitas sollen im Gegensatz zum Frühjahr jedoch geöffnet bleiben.


Die Darstellung der gemeldeten COVID-19 Fälle nach Infektionsumfeld zeigt, dass Speisestätten kaum zum Infektionsgeschehen beitragen, jedoch ist die Zuordnung zu einem Infektionsumfeld nicht immer eindeutig. (Grafik: ©RKI)

Die Darstellung der gemeldeten COVID-19 Fälle nach Infektionsumfeld zeigt, dass Speisestätten kaum zum Infektionsgeschehen beitragen, jedoch ist die Zuordnung zu einem Infektionsumfeld nicht immer eindeutig. (Grafik: ©RKI)

„Es kann nicht sein, dass wir wieder die Leidtragenden sind“, erklärt der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Guido Zöllick am Dienstag. „Einem Drittel der 245 000 Betriebe droht bei einer erneuten Schließung das Aus.“ Die Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) zeigten, dass Hotellerie und Gastronomie kein relevantes Infektionsgeschehen aufwiesen. Wenn die Branche zeitweise geschlossen werde, müssten die politisch Verantwortlichen „schnell und vollumfänglich für den Schaden aufkommen“, forderte Zöllick. „Wenn Restaurants dicht gemacht und Veranstaltungen verboten würden, würden einmal mehr insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen der Tourismusbranche grundlos zum Bauernopfer der Pandemiepolitik“, warnt der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW). „Belastbare Zahlen, dass unsere Betriebe zu den Pandemietreibern gehören, hat bislang niemand vorgelegt bzw., sind zumindest öffentlich nicht verfügbar.“

(dpa/NZ)


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