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Transgourmet-Umfrage: Corona-Auswirkungen auf die Gastro



Der Lebensmittelgroßhändler hat seine Kunden aus der Gastronomie zum Re-Start befragt – was sich spürbar verändert hat, welche Bedeutung Regionalität hat und was in Zukunft wichtig sein wird.

Autor: Kristina Presser


Mit der Corona-Krise hat sich die Situation für die Gastronomie spürbar verändert. Wie genau, das wollte der Lebensmittelgroßhändler Transgourmet erfahren und hat dafür mehr als 150 seiner Kunden aus der Gastronomie zum Re-Start befragt.

Das Ergebnis: 83 Prozent der Befragten stimmten der Aussage „Eine regionale Herkunft der Zutaten und das Ausloben dieser auf der Speisekarte werden zunehmend wichtiger“ zu, 44 Prozent sogar „voll und ganz“. Die Corona-Pandemie scheint damit zum Verstärker des aktuellen Ernährungstrends geworden zu sein.


Ferner gaben 52 Prozent der Befragten an, dass die Bedeutung von Heimatküche und traditionellen Rezepten zunimmt. Diese hohe Zustimmung wirkt sich jedoch nur gering auf die Speisekarte aus: 64 Prozent der Gastronomen haben ihre Speisekarte corona-bedingt reduziert – lediglich 19 Prozent von ihnen tun dies, weil sie vermehrt auf regionale Lebensmittel setzen. Rund die Hälfte (47 Prozent) gab Wirtschaftlichkeit als Kriterium für die Reduktion der Speisekarte an, 19 Prozent Kundenwünsche und 10 Prozent die Konzentration auf High Convenience.


Regionalitätsbedürfnis bedienen

Kai Müller, Leitung Unternehmensmarketing bei Transgourmet, sagte: „Die Gründe für die Diskrepanz zwischen dem Wunsch nach mehr Regionalität und der Umsetzung in der Gastronomie sind vielfältig: Eine komplizierte Beschaffung, zu teure Produkte, die gewünschte Ware ist nicht in der Region vorhanden – und schlussendlich definiert jeder einzelne Regionalität anders.“ Für den einen sind es Produkte aus Deutschland, für andere Produkte aus dem Nachbarort. Auch regionale Rezepturen spielen eine Rolle.


„Diese Herausforderung wollen wir mit unseren Kunden gemeinsam angehen, um einen Wandel herbeizuführen und mehr Regionalität auf die Speisekarte zu bringen.“ Wie das gelingen kann? „Wer das stark vorhandene Regionalitätsbedürfnis bedienen möchte, sollte anfangen, gute Geschichten zu erzählen – über den Ursprung des Produkts und die Produzenten selbst; über ihr Handwerk und die Haltung, die sie dazu vertreten“, ist Müller überzeugt.


Große Bedeutung von Liefer- und Abholservices sowie Social Media

Aber noch etwas hat sich im Zuge der Krise und des temporären Lockdowns verändert: Die Digitalisierung gewinnt an Fahrt. Gäste sind mehr denn je online unterwegs und erwarten von der Gastronomie digitale Angebote – von der Tischreservierung über die Onlinebestellung bis hin zur direkten Kommunikation, heißt es in der Analysezusammenfassung. Somit ist für 85 Prozent der befragten Gastronomen Social Media als Kontaktmöglichkeit zu den Gästen auch nach Corona sehr wichtig. Daneben wird vermehrt auf zusätzliche Serviceleistungen gesetzt: Jeder zweite Befragte (53 Prozent) stimmt der Aussage zu, dass ein eigener Liefer- und/oder Abholservice seit Corona wichtig ist und dies auch in Zukunft sein wird.

Zur vollständigen Umfrage: hier.

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