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Verschärfte Pfandpflicht für Getränke


Mit einem Pfand auf alle Dosen und Flaschen sollen die Müllberge reduziert werden. So sieht es jedenfalls das Bundesland Hessen. (© Mango/stock.adobe.com)

Die hessische Umweltministerin Priska Hinz will durch eine Pfandpflicht auf alle Dosen und Flaschen den Verpackungsmüll reduzieren.

Autor: Thomas Hack

Das Bundesland Hessen setzt sich derzeitig im Bundesrat für eine Ausweitung der Pfandpflicht auf sämtliche Getränkedosen und Einweg-Kunststoffflaschen ein. „Unser Ziel ist es, schnelllebige Verpackungen sowie Wegwerfprodukte zu reduzieren“, ließ Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) dazu in Wiesbaden verlauten. „Die immer größeren Mengen von Kunststoffmüll sind weltweit eines der größten Umweltprobleme unserer Zeit.“ Die hessische Initiative wurde dieser Tage in der Berliner Länderkammer vorgestellt.


„Allgemeine Pfandpflicht würde Klarheit schaffen“

Hessen setze auf Wiederverwendung und Recycling, erklärte Hinz. „Gerade bei Getränken haben Einwegverpackungen in den letzten Jahren leider zugenommen.“ Daher solle für alle Dosen und Plastikflaschen ein Pfand genommen werden. „Es kann keiner nachvollziehen, warum auf einen Apfelsaft ohne Kohlensäure kein Pfand erhoben wird, dafür auf eine Apfelschorle oder eine Cola.“ Eine allgemeine Pfandpflicht würde für die Verbraucher Klarheit schaffen und dem Umweltschutz dienen. (lhe/TH)

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