Sächsisches Rotkraut (mariniert)

01.01.2017

 

 

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Zutaten für 4 Personen:

2 kgRotkraut

0,1 kggewürfelter Bauchspeck

0,15 kgZwiebeln in feinen Scheiben

0,4 lGemüsebrühe

o,1 lStärke

0,1 lEssig

0,2 lBeerengrütze

etwasSalz / Pfeffer/ Lorbeerkörner/ Zucker/ Piment

 

Zubereitung:

Das Rotkraut wird am Vortag geputzt, geschnitten und danach mariniert mit Zucker, Essig und und Pfefferkörnern. Das Rotkraut schön durchkneten, abdecken und über Nacht kühl stellen. Als Erstes den Speck in Öl auslassen, danach die Zwiebeln darin glasig schwitzen. Das am Vortag marinierte Rotkraut mit in den Topf geben. Salz, Lorbeer, Piment und die Gemüsebrühe hinzufügen und gut durchrühren. Das ganze bei schwacher Hitze ca. 1h köcheln lassen bis es die gewünschte Bissfestigkeit hat. Die Beerengrütze dazu geben, danach abschmecken und gegebenenfalls noch nachwürzen. Die Stärke in kaltem Wasser anrühren und in das kochende Rotkraut geben, unter rühren noch einmal aufkochen, damit die Stärke ihre volle Bindung erreicht. Viel Spaß beim Nachkochen!!!

 

Arbeitszeit: 10 Min. + 24 h Marinieren / Schwierigkeitsgrad: niedrig/ Brennwert 100 g: 193,90 kcal / 811.82 kJ

 

Zubereitet von:

Sandra Thümmel - Landhaus Heidehof

Über die sächsische Küche

Eine einheitliche sächsische Küche gibt es genauso wenig, wie es eine einheitliche deutsche Küche gibt. Vielmehr ist sie eine Kombination der regionalen Kochtraditionen der einzelnen Regionen oder Landschaften Sachsens wie des Vogtlands, dessen Küche viele Einflüsse des Thüringischen und Fränkischen auszeichnet, des Erzgebirges oder der Oberlausitz. Aber selbst innerhalb des Erzgebirges gibt es Unterschiede, wenn man nur auf das so genannte Neunerlei, eine typische Speisenfolge, die zu Weihnachten gereicht wird, zu sprechen kommt. Selbst von Dorf zu Dorf, ja sogar von Familie zu Familie sind Unterschiede in der Zubereitung und den Essgewohnheiten anzutreffen.

Die Küche ist eher als deftig zu bewerten, verfügt über typisch mitteldeutsche Eigenarten, wie eine Vielfalt von Soßen zu Hauptgerichten und den Trend, alternativ zu Kartoffeln, Teigwaren und Reis, Klöße und Knödel zu reichen.

Auch der historische Reichtum der Regionen bestimmte die Küche. Die blühenden Städte Dresden und Leipzig verfügen über üppige und teilweise auch extravagante Küchen (man denke an die Krebse im Leipziger Allerlei). Das in früherer Zeit bitterlich arme Erzgebirge ernährte sich von einfachen Armeleutegerichten wie Pellkartoffeln und Quark mit Leinöl, Kartoffelsuppe oder auch nur, und das war wohl die Hauptmahlzeit der meisten Erzgebirger, Kartoffeln oder Brot mit Leinöl, das im Erzgebirge fester Bestandteil des Essens war. Im Vogtland dominierte die Küche halbwegs wohlhabender Bauern, der Sonntagsbraten war Pflicht.

Hervorzuheben ist die Vielfalt und Originalität an Back- und Konditorwaren. Das sächsische Gaffee un Guchn sind in Ausdrücken wie Kaffeesachse und Kaffeetante (die sich mit ihren Gesinnungsgenossinnen nachmittags zum Schwatzen im Café trifft) literarisch geworden. In Leipzig wurde das erste deutsche Kaffeehaus eröffnet.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4chsische_K%C3%BCche

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