Jungweinprobe in Radebeul: Wenn Sachsens neue Jahrgänge erstmals ins Glas kommen
- Redaktion

- vor 2 Tagen
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Es gibt diese wenigen Termine im Jahr, die man sich als Genussmensch eigentlich nicht entgehen lassen darf. Die Jungweinprobe von Kretschko & Gräfe gehört genau dazu. Zwei Tage, zwei Orte, viele Premieren – und vor allem die seltene Gelegenheit, Weine zu probieren, die so noch niemand kennt.
Wir waren in den letzten Jahren immer wieder bei ähnlichen Formaten dabei. Und genau deshalb sagen wir: Das hier ist kein klassisches Tasting – das ist ein Blick hinter die Kulissen des sächsischen Weinmachens.
Noch mehr Restaurantempfehlungen aus Dresden und der Region findet ihr in unserem GenussGuide.
Zwei Orte, ein Konzept: Wein erleben statt nur trinken
Am 18. und 19. April wird gleich an zwei Standorten eingeschenkt: im Milchladen sowie parallel bei „Wein & Fein“ in Radebeul. Beide Locations liegen nah beieinander – und genau das macht den Reiz aus.
Man bewegt sich, entdeckt, probiert. Keine starre Verkostung, sondern ein offenes Format. Für uns ist das die deutlich spannendere Art, Wein zu erleben.
Im Glas landen dabei nicht nur fertige Klassiker, sondern echte Premieren:
Riesling und Grauburgunder in frühen Stadien
der „Wanderwein“ vom Weingut Hanke
Bacchus mit klarem Handschrift-Charakter
Projekte mit Schloss Proschwitz
und Cuvées, die teilweise noch gar nicht final abgefüllt sind
Das ist nah dran am Handwerk. Und genau das spürt man.
Atmosphäre: Zwischen Szene, Handwerk und persönlichem Austausch
Was uns besonders auffällt: Diese Veranstaltung zieht nicht das klassische „Weinfest-Publikum“ an. Hier trifft man Leute, die sich wirklich interessieren.
Winzer sind vor Ort, Gespräche entstehen automatisch. Es geht nicht um große Show, sondern um Inhalt. Genau deshalb funktioniert das Format.
Am Sonntag kommt mit Nature-Cooking-Inhaber Thomas Büttner noch ein zusätzlicher Impuls dazu. Seine Ansätze rund um Naturerlebnisse und Genuss passen erstaunlich gut in dieses Umfeld – weil hier ohnehin viele Gäste offen für neue Perspektiven sind.
Für wen lohnt sich das wirklich?
Wir sagen klar:
Das ist kein Event für den schnellen Drink.
Hier fühlen sich wohl:
Weininteressierte, die tiefer einsteigen wollen
Genießer, die regionale Produkte schätzen
Gäste, die Lust auf Austausch statt Massenabfertigung haben
Weniger geeignet ist das Ganze für alle, die einfach nur „ein Glas Wein in der Sonne“ suchen. Dafür gibt es andere Formate.
Unsere Einschätzung
Wir mögen genau solche Veranstaltungen, weil sie zeigen, was Sachsen wirklich kann. Abseits von Hochglanz und touristischen Standards.
Die Qualität steht und fällt hier nicht mit der perfekten Inszenierung, sondern mit den Menschen dahinter. Und genau da sehen wir aktuell viel Bewegung in der Region.
Wer sich ein Bild machen will, wie sich sächsischer Wein gerade entwickelt – der ist hier richtig.
Unsere Empfehlung
Wir empfehlen ganz klar: Zeit mitbringen, beide Locations besuchen und bewusst probieren. Nicht alles wird sofort überzeugen – aber genau das gehört dazu.
Und genau darin liegt der Reiz.
Noch mehr Genuss entdecken?
Wir sind regelmäßig vor Ort und zeigen, was wirklich überzeugt.
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Diskussionsfrage
Sind solche offenen Verkostungsformate die Zukunft des Weinerlebnisses – oder braucht es doch wieder mehr klassische Weinproben?
Tags
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