Wein aus schwarzen Gläsern? Das Kastenmeiers bietet ein neues Erlebnis an – die Blindverkostung von Wein
- Sabine Mutschke

- vor 55 Minuten
- 3 Min. Lesezeit

Was passiert mit dem Geschmackssinn, wenn ein Wein im schwarzen Glas serviert wird?
Wie kann man Weine am Geschmack unterscheiden? Bei einer Blindverkostung von Weinen in der Wein- und Champagnerbar des „Kastenmeiers“ im Taschenbergpalais kann man ganz neue Erkenntnisse gewinnen.
Ob Anfänger oder fortgeschritten, ob als Einführung in die Welt der Weine oder als Ausflug in besondere Weinbaugebiete – die Weinauswahl und der Termin werden individuell abgesprochen. Von zwei bis 15 Personen kann man eine Blindverkostung reservieren.
„Viele Menschen fühlen sich anhand der Weinvielfalt im Handel überfordert und kaufen einfach nach Etikett“, weiß Gerd Kastenmeier aus Gesprächen mit seinen Gästen. „Oder sie wählen einen besonders teuren Wein – der muss ja gut sein. Muss er nicht! Mit unserer Blindverkostung wollen wir eine Orientierung geben, damit jeder herausfindet, was ihm schmeckt. Und bei einer Probe aus schwarzen Gläsern konzentriert man sich auf den Geschmack, nichts lenkt ab.“
Gerd Kastenmeier hat sich die Welt der Weine in Jahrzehnten immer mehr erschlossen. „Mein Vater war Brauer, meine Mutter Köchin, aber über Wein habe ich zu Hause nichts gelernt“, erinnert sich der gebürtige Niederbayer. „Die Liebe zum Wein kam mit dem Beruf. Inzwischen ist aus dem Hobby eine Passion geworden und geht so weit, dass ich mit befreundeten Winzern in Österreich und Südafrika selbst Weine kreiere und sie als exklusive Hausweine für mein Restaurant mitbringe.“
Dass es im Restaurant „Kastenmeiers“ eine besondere Leidenschaft für Wein gibt, davon zeugt auch die überaus umfangreiche Weinkarte mit einer Auswahl von fast 300 Weinen aus aller Welt. Einen großen Teil der Weine kann man parallel online in „Kastenmeiers Genussshop“ bestellen. Viele Winzer kennt der Chef persönlich, mit einigen verbindet ihn inzwischen eine enge Freundschaft. Die Weine für seinen Cateringservice lässt er sich palettenweise anliefern.
Im letzten Jahr erfüllte sich Gerd Kastenmeier einen Traum und eröffnete „Kastenmeiers Wein- und Champagnerbar im Taschenbergpalais. Auch dort kann man aus der Weinkarte des Restaurants auswählen, doch empfohlen wird der Blick in die regelmäßig wechselnde Spezial-Karte der Bar.
Hier werden neben Klassikern ausgewählte Weine und Raritäten vorgeschlagen, die man in der Regel nur als Flasche bestellen kann. In der Weinbar werden sie glasweise ausgeschenkt. Dafür nutzt Barchef Finn Merbt das Wine-by-the-Glass- System von Coravin. Die patentierte Technologie sorgt dafür, dass der Wein nach dem Öffnen der Flasche nicht durch den Luftsauerstoff Schaden nimmt und dass der Wein vom ersten bis zum letzten Glas bis zu vier Wochen lang so frisch bleibt wie beim Öffnen.
„Wein ist ein tolles Naturprodukt, und jeder Jahrgang will neu entdeckt werden“, so Gerd Kastenmeier. „Mit der Weiterbildung zum Thema Wein ist man also nie fertig, sondern muss probieren, probieren, probieren. Mit der Blindverkostung können unsere Gäste wieder etwas Neues bei uns erleben. Nur weil man hungrig ist, gehen heute die wenigsten in ein gutes Restaurant.
Daher ist es uns wichtig, dass man im „Kastenmeiers“ auch etwas erlebt, ob beim Blick in die offene Küche, beim Flambieren der Crêpes Suzette am Tisch oder beim Weingenuss.“
Eine Blindverkostung im „Kastenmeiers“ beginnt bei sechs Weinen zum Preis von 39 Euro. Begleitend kann man Kleinigkeiten aus der Snack-Karte der Weinbar bestellen, ob eine Trilogie vom Käse, San Daniele-Schinken oder Austern. Oder man wählt Speisen aus der Karte des Restaurants aus.
Für mehr Informationen oder eine Reservierung: Telefon 0351/48484801 und info@kastenmeiers.de
Kastenmeiers Wein- und Champagnerbar im TASCHENBERGPALAIS
Taschenberg 3, 01067 Dresden
Telefon 0351/ 48 48 48 01










