23. Lange Nacht der Wissenschaften 2026 in Dresden: Forschung, KI und Zukunft zum Anfassen
- Redaktion

- vor 5 Stunden
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Am Freitag, 26. Juni 2026, verwandelt sich Dresden wieder in eine riesige Wissenschaftsbühne: Zur 23. Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften öffnen von 17 bis 24 Uhr Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und zahlreiche Partnerinstitutionen ihre Türen. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenfrei.
Veranstaltet wird die Lange Nacht der Wissenschaften vom Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden gemeinsam mit dem Netzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“. Das Motto in diesem Jahr: „Wo Neugier Wissen schafft“.
Und genau das beschreibt den Abend ziemlich gut. Statt trockener Vorlesungen gibt es überall in der Stadt Einblicke hinter die Kulissen von Laboren, Forschungseinrichtungen und Hightech-Unternehmen, die man sonst oft nie zu Gesicht bekommt.
Besonders spannend finden wir 2026 die Mischung aus klassischer Wissenschaft, Zukunftstechnologien und echten Mitmachformaten. So zeigt VON ARDENNE mit einer Vakuumglocke, wie sich Luftballons und Wasser unter Vakuum verändern. Beim Fraunhofer IKTS wird mit einem interaktiven Demonstrator erklärt, wie Messtechnik dabei hilft, den Zustand von Brücken zu überwachen. Und beim Fraunhofer IIS demonstrieren verschiedene KI-gesteuerte Roboter ihre wachsenden Fähigkeiten live vor Publikum.
Auch das beliebte Fabmobil ist wieder dabei und lädt Besucher auf eine Entdeckungsreise in die Welt der Halbleiter ein – erfahrungsgemäß ein Publikumsmagnet für Familien und Technikfans.
Die Programmpunkte sind bereits online einsehbar und werden bis kurz vor der Veranstaltung laufend ergänzt. Das ist wichtig, weil sich die Lange Nacht der Wissenschaften nicht an einem einzelnen Ort abspielt, sondern über die ganze Stadt verteilt ist – von Hochschulcampus bis Forschungslabor.
Die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich von einem klassischen Stadtfest. Viele Besucher ziehen mit Programmheft oder Handy quer durch Dresden, springen zwischen Vorträgen, Experimenten und Führungen hin und her und entdecken dabei oft Orte, an denen sie vorher noch nie waren. Genau das macht den Reiz aus.
Für wen lohnt sich der Abend?
Familien mit neugierigen Kindern
Schüler und Studenten
Technik- und Wissenschaftsinteressierte
alle, die Dresden mal von einer anderen Seite erleben wollen
Besonders für junge Menschen kann der Abend spannend sein, weil man Berufe, Forschungsfelder und Studienrichtungen direkt vor Ort erleben kann. Oberbürgermeister Dirk Hilbert bringt es passend auf den Punkt: Die Veranstaltung soll Wissenschaft „in die Mitte der Gesellschaft“ holen und den direkten Austausch ermöglichen.
Kulinarisch läuft die Lange Nacht eher funktional als festivalartig. Viele Standorte bieten kleine Catering- oder Imbissangebote, Foodtrucks oder Cafeterien an, aber der Fokus liegt klar auf den Programmen und nicht auf Gastro-Entertainment.
Wir finden: Genau solche Veranstaltungen passen perfekt zu Dresden. Die Stadt lebt nicht nur von Barock und Tourismus, sondern eben auch von Forschung, Mikroelektronik, KI und Hochschulen. Und das merkt man an diesem Abend besonders stark. Die Lange Nacht der Wissenschaften fühlt sich weniger nach Eventmarketing an, sondern eher wie ein riesiger offener Blick hinter Dresdens Zukunftsmaschine.
Unser Tipp: Nicht zu viel auf einmal vornehmen. Wer versucht, die komplette Stadt mitzunehmen, verbringt am Ende mehr Zeit in der Straßenbahn als in den Laboren. Besser vorher zwei oder drei Schwerpunkte auswählen – etwa KI, Medizin oder Umweltforschung – und gezielt planen.
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Diskussionsfrage:
Welchen Bereich würdet ihr euch bei der Langen Nacht der Wissenschaften zuerst anschauen – KI, Medizin, Raumfahrt oder klassische Forschung?
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Kontaktdaten:
Landeshauptstadt Dresden – Amt für WirtschaftsförderungNetzwerk „Dresden – Stadt der Wissenschaften“
Adresse & Website:
Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften
Stadtweit in Dresden











