Dresden: Hilton Dresden beteiligt sich an „genialsozial“ – Vier Schülerinnen und Schüler tauschen Klassenzimmer gegen Hotelalltag
- Redaktion

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Während vielerorts über Nachwuchsmangel, fehlende Fachkräfte und die Zukunft der Gastronomie und Hotellerie diskutiert wird, gab es im Hilton Dresden ein positives Signal aus der Praxis. Im Rahmen des Aktionstages „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“ öffnete das Hotel seine Türen für vier Schülerinnen und Schüler, die einen Tag lang hinter die Kulissen des Hotelbetriebs blicken konnten.
Phibie, Lena, Hanni und Nino arbeiteten dabei nicht nur symbolisch mit, sondern unterstützten verschiedene Bereiche des Hauses ganz praktisch – von der Warenannahme und dem Lager über das Housekeeping bis hin zur Wäscherei und weiteren Abteilungen.
Begleitet wurden die Jugendlichen von Mitarbeitenden des Hotels sowie von Corinna Falk, Human Resources Manager, und Kathrin Ehm, Executive Housekeeper.
Ein Arbeitstag mit doppelter Wirkung
Das Besondere am Projekt: Der Lohn, den die teilnehmenden Unternehmen für diesen Tag zahlen, wird für soziale Projekte in Sachsen und weltweit gespendet.
Damit verbindet „genialsozial“ zwei Ziele gleichzeitig: Jugendliche sammeln erste Erfahrungen in der Arbeitswelt und unterstützen mit ihrem Einsatz gleichzeitig soziale Projekte.
Für Dresden ist das mehr als ein Aktionstag
Wir sehen in solchen Initiativen deutlich mehr als einen symbolischen Termin im Kalender. Die Gastronomie und Hotellerie stehen seit Jahren vor der Herausforderung, junge Menschen wieder stärker für die Branche zu begeistern.
Viele Jugendliche kennen Hotels und Restaurants ausschließlich als Gäste. Wie vielfältig die Berufe hinter den Kulissen tatsächlich sind, bleibt oft verborgen.
Ein Aktionstag wie dieser schafft genau die Einblicke, die später vielleicht Interesse an einer Ausbildung oder einem Praktikum wecken können.
Die Branche braucht Nachwuchs und Begegnungen
Gerade die Hotellerie lebt von Menschen, die gern mit Menschen arbeiten. Gleichzeitig berichten viele Betriebe in Dresden und der Region seit Jahren über Schwierigkeiten bei der Besetzung offener Stellen.
Aus unserer Sicht können Projekte wie „genialsozial“ einen wichtigen Beitrag leisten, Vorurteile abzubauen und jungen Menschen die Vielfalt der Branche zu zeigen.
Denn Hotelarbeit besteht längst nicht nur aus Rezeption und Zimmerreinigung. Logistik, Warenwirtschaft, Housekeeping, Veranstaltungsmanagement und Gästeservice bilden ein komplexes Zusammenspiel, das viele Jugendliche erstmals an einem solchen Tag erleben.
Ein starkes Zeichen für Solidarität
Für Dresden bedeutet das auch, dass Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und gleichzeitig in den eigenen Nachwuchs investieren können.
Besonders bemerkenswert ist, dass der Aktionstag nicht allein dem Kennenlernen der Arbeitswelt dient, sondern unmittelbar soziale Projekte unterstützt. Aus persönlichem Einsatz wird konkrete Hilfe.
Wir finden: Gerade in einer Zeit, in der häufig über Fachkräftemangel und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesprochen wird, sind solche Begegnungen wichtiger denn je.
Warum wir das Thema im Blick behalten
Ob aus einem Aktionstag später eine Ausbildung, ein Praktikum oder sogar eine berufliche Perspektive entsteht, lässt sich heute noch nicht sagen.
Die wichtigste Erkenntnis bleibt jedoch: Die Branche braucht junge Menschen – und junge Menschen brauchen Gelegenheiten, die Arbeitswelt hinter den Kulissen kennenzulernen.
Das Hilton Dresden hat dafür an diesem Tag seine Türen geöffnet und ein kleines, aber wichtiges Signal gesetzt.
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Diskussionsfrage:
Sollten mehr Hotels, Restaurants und Unternehmen in Dresden jungen Menschen regelmäßig Einblicke in ihren Arbeitsalltag ermöglichen, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegenzuwirken?
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Autor:
Redaktion Lust auf Dresden










