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Erster Fachtag „Clubkultur“


Mögen die Zeiten bald wiederkommen, in denen es bei Veranstaltungen im Innenhof des Bärenzwingers so voller Menschen sein kann. © Bärenzwinger_PR
Mögen die Zeiten bald wiederkommen, in denen es bei Veranstaltungen im Innenhof des Bärenzwingers so voller Menschen sein kann. © Bärenzwinger_PR

Dresden, 22.05.2024

robotron-Kantine: Am 25. Mai erster Fachtag „Clubkultur“


Drei Themen-Panels beleuchten die Situationen und Hürden sächsischer Clubs

Das Klubnetz Dresden und LISA – die Live Initiative Sachsen laden am Sonnabend, 25. Mai 2024 ab 10 Uhr zum ersten Fachtag „Clubkultur“ in die einstige Kantine des VEB Kombinat Robotron ein, deren Ankauf der Stadtrat am 16. Mai 2024 beschlossen hat. Der Fachtag in Kooperation mit dem Kunsthaus Dresden thematisiert die gegenwärtigen Probleme und Herausforderungen sächsischer Clubkultur-Schaffender.


Felix Buchta, Vorstand der Live Initiative Sachsen: „Sachsen weist unter allen Flächenländern die höchste Dichte von Clubs auf. Jährlich besuchen weit über zwei Millionen Menschen an die 10.000 Clubveranstaltungen in Sachsen. Dort bekommen sie zeitgemäße Kultur auf höchstem Niveau geboten, was zahlreiche Auszeichnungen mit Spielstätten-Programmpreisen in den vergangenen Jahren unterstreichen. Dieses Kulturgut muss als solches aber auch allseits anerkannt, im Bestand geschützt und proaktiv gefördert werden. Generationengerechtigkeit muss die Gleichstellung der Clubkultur in der sächsischen Kulturlandschaft bedeuten und das erfordert Vernetzung und Interessenvertretung und schließlich entschlossenes politisches Handeln statt leerer Worte – insbesondere angesichts der gegenwärtig existenziellen Nöte von Clubs und der anhaltend prekären Lebens- und Arbeitsbedingungen Clubkulturschaffender. In diesem Sinne hoffen wir auf großes Interesse und einen regen Austausch.“


Kultur- und Tourismusbürgermeisterin Annekatrin Klepsch: „Der Fachtag ‚Clubkultur‘ setzt einen Schwerpunkt auf einen Kulturbereich, der trotz aller politischen Bemühungen in den letzten Jahren mehr Aufmerksamkeit verdient. Ich danke den Veranstaltern LISA und Klubnetz Dresden, die den Betreiberinnen und Betreibern von Clubs ein Podium bieten, um ihre Situation zu schildern und gemeinsam mit der Politik nach Lösungen zu suchen.“


Unter Anwesenheit von Akteurinnen und Experten sowie Stadt- und Landespolitikerinnen und -politikern befasst sich der Fachtag in verschiedenen Panel-Diskussionen mit unterschiedlichen Problemlagen der Clubszene: Die erste von drei Panel-Diskussionen mit dem Titel „Jung, Hip, Pleite?  Clubkultur zwischen Rentabilitätsfalle und Professionalisierungsdruck“ widmet sich möglichen Wegen aus der anhaltenden Notsituation vieler Clubbetriebe. Ins Gespräch mit Felix Buchta, Betreiber des Dresdner Clubs objekt klein a und Vorstand der Live Initiative Sachsen, kommen dazu Vertreterinnen des Chemnitzer Clubs Atomino und des Leipziger elipamanoke sowie Konstantin Krex, freier Autor und Sprecher des Berliner Holzmarkt-Geländes.


Das zweite Panel „Stadt, Land, Club“ beleuchtet die besonderen Herausforderungen und Chancen von Clubkultur im suburbanen und ländlichen Raum. Auf dem Podium sitzen neben Juliane Renner vom Uniwerk Pirna und Landtagsmitglied Thomas Löser auch Dimitri Hegemann, Raumforscher, Kulturmanager und Gründer des legendären Berliner Clubs Tresor. Mit der Initiative Happy Locals will er langfristig an vielen Orten dezentrale Kulturarbeit in Gang bringen.


Das letzte Panel des Fachtages nimmt den Stand der Vernetzung und Vertretung der Clubkultur in Bund, Ländern und Kommunen in den Blick: „Club, Culture, Networks“ mit LiveKomm Vorstand Marc Wohlrabe, Simon Knop Jacobsen vom Landesverband für Soziokultur, Popularmusik und Festivals ImPuls Brandenburg und Pierre Tannert von der Live Initiative Sachsen und dem Klubnetz Dresden.


Den Rahmen und die Kulisse für den Fachtag bildet die weltweite Tourneeausstellung „TECHNO WORLDS“ des Goethe-Instituts in der robotron-Kantine. Sie präsentiert Werke internationaler und regionaler Künstlerinnen und Künstler zum vielschichtigen Phänomen „Techno“.


Eine Anmeldung zum Fachtag ist für eine bessere Planung von Seiten der Veranstalter erwünscht, jedoch nicht zwingend erforderlich. Mehr Infos und den Zeitplan unter www.live-in-sachsen.de


Der Fachtag wird gefördert durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und das Amt für Kultur und Denkmalschutz.

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