Radeberg: Heimat-Aktion von Radeberger Pilsner fördert erneut Projekte in der Sächsischen Schweiz
- Redaktion

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Die Radeberger Exportbierbrauerei startet heute die sechste Auflage ihrer Heimat-Aktion „Gemeinsam für die Heimat“. Auch 2026 stellt das Unternehmen erneut 50.000 Euro für regionale Infrastruktur- und Kulturprojekte in der Sächsischen Schweiz zur Verfügung. Über die Vergabe der Spendengelder entscheidet ein öffentliches Online-Voting.
Für die Region ist die Aktion längst mehr als eine klassische Sponsoring-Initiative. Seit dem Start im Jahr 2021 wurden bereits 20 Projekte mit insgesamt 527.000 Euro unterstützt. Mit den diesjährigen Förderungen steigt die Zahl der geförderten Vorhaben auf insgesamt 25.
Fünf Projekte erhalten jeweils 10.000 Euro
Vom 6. Juli bis zum 31. Oktober 2026 können Bürgerinnen und Bürger online für ihr Lieblingsprojekt abstimmen. Die fünf Projekte mit den meisten Stimmen erhalten jeweils 10.000 Euro Fördergeld.
Partner der Aktion ist erneut der Verein der Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz e. V..
Nach Angaben der Radeberger Exportbierbrauerei stehen in diesem Jahr neun Projekte aus den Bereichen Infrastruktur und Kultur zur Auswahl:
Wanderhütte „Ulbersdorfer Rundblick“ in Hohnstein-Ulbersdorf
Modulare Ausbildungselemente für Brandschutzwissen in Neustadt in Sachsen
Fenster-Instandsetzung der Neumannmühle in Sebnitz-Ottendorf
Kultfilm-Kunstwerke im Polenztal bei Stolpen-Heeselicht
Veranstaltungsmobiliar für das Erbgericht in Stolpen-Lauterbach
Ertüchtigung des Wald- und Wanderweges „Poetenweg“ in Bad Gottleuba-Berggießhübel
Sanierung der Teichkette „Am Schäferräumicht“ in Sebnitz-Hinterhermsdorf
Instandsetzung der Treppenstufen zum Weifbergturm in Sebnitz
Sanierung des Vereinsheims des Cunnersdorfer Carnevalsclubs in Gohrisch-Cunnersdorf
Starke Signale für die Region
„Ich freue mich sehr, dass mit der Aktion der Radeberger Exportbierbrauerei das sechste Jahr in Folge wichtige Projekte in der Sächsischen Schweiz gewürdigt und unterstützt werden“, erklärt Landrat Michael Geisler.
Auch Thomas Kunack, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Nationalparks Sächsische Schweiz, spricht von einem „starken Zeichen für Heimatverbundenheit“.
Nach Angaben von Pressesprecher Hendrik Wagner wurden bewusst Projekte ausgewählt, die die Region kulturell und infrastrukturell nachhaltig stärken.
Warum die Aktion auch für Dresden relevant ist
Wir sehen die Heimat-Aktion als bemerkenswertes Beispiel dafür, wie regionale Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen können.
Aus unserer Sicht geht die Bedeutung der Initiative weit über einzelne Fördergelder hinaus. Gerade in Zeiten knapper kommunaler Haushalte gewinnen private Engagements für Kultur, Vereine und Infrastruktur zunehmend an Bedeutung.
Für Dresden bedeutet das, dass die touristische Attraktivität der gesamten Region Sächsische Schweiz gestärkt wird. Davon profitieren mittelbar auch die Gastronomie, die Hotellerie und zahlreiche Ausflugsziele in der Landeshauptstadt.
Für die Region ist das relevant, weil funktionierende Wanderwege, Kulturangebote und Vereinsstrukturen entscheidende Faktoren für Lebensqualität und Tourismus sind.
Die Redaktion von Lust auf Dresden begleitet die Entwicklung der Dresdner Gastronomie, des Tourismus und regionaler Initiativen seit mehreren Jahren und steht regelmäßig im Austausch mit Betrieben, Verbänden und Akteuren der Region.
Abstimmung bis Ende Oktober möglich
Alle Interessierten können noch bis zum 31. Oktober 2026 online abstimmen.
Die Voting-Plattform der Heimat-Aktion findet sich unter:
Fazit
Die Heimat-Aktion von Radeberger Pilsner zeigt, dass regionale Unternehmen weit mehr sein können als reine Wirtschaftsbetriebe. Mit insgesamt 577.000 Euro Fördervolumen seit 2021 entwickelt sich die Initiative zu einem wichtigen Baustein für Kultur, Ehrenamt und Infrastruktur in der Sächsischen Schweiz.
Welche fünf Projekte am Ende die Förderung erhalten, entscheidet nun die Bevölkerung selbst.
Wir bleiben an dem Thema dran.
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Diskussionsfrage:
Sollten sich mehr Unternehmen in Dresden und Sachsen finanziell an regionalen Kultur- und Infrastrukturprojekten beteiligen, wenn öffentliche Mittel knapper werden?
Tags:
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Autor:
Redaktion Lust auf Dresden











