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CleanSmoke: Sauberer Rauch steigt weiter auf


In Frankfurt fand der dritte CleanSmoke Coalition Congress statt

Brüssel, 13. November 2018 – Wo Rauch ist, da ist Feuer. Im Falle von CleanSmoke handelt es sich um das Feuer einer wachsenden Begeisterung – über ein innovatives Verfahren, das es erlaubt, gesünder und umweltfreundlicher zu räuchern. CleanSmoke ist echter, frisch erzeugter Rauch aus Primärrauchkondensat. Aus ihm wurden schädliche Nebenprodukte wie Asche, Teer oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) vorab herausgefiltert. Dieses moderne Verfahren hat das konventionelle Räuchern in Amerika und Skandinavien bereits weitgehend abgelöst. CleanSmoke auch im übrigen Europa voranzubringen, das hat sich die 2017 gegründete CleanSmoke Coalition auf die Fahnen geschrieben. Verbandsmitglieder aus den USA und sechs europäischen Ländern trafen sich Ende Oktober in Frankfurt zum dritten CleanSmoke Coalition Congress.

Der Verbandsvorsitzende Uwe Vogel zog eine positive Bilanz des ersten Jahres der Verbandstätigkeit: „Es ist uns gelungen, die CleanSmoke Coalition mit Leben zu füllen und erste, wichtige Erfolge zu erzielen.“

CleanSmoke in der EU als beste verfügbare Räuchertechnologie etablieren

Der enge Austausch, den der Verband auf europäischer Ebene pflegt – unter anderem mit der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) in Parma und der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (JRC) in Sevilla – trägt mittlerweile Früchte. So hat die EU das CleanSmoke-Verfahren in einen Regelungsentwurf zu den besten verfügbaren Technologien (BVT) aufgenommen. Im Mai 2018 hat die EU-Kommission in einem REFIT-Verfahren zugesichert, dass es sich bei CleanSmoke um ein Räucherverfahren handelt.

In Deutschland steht der Verband unter anderem im Dialog mit dem BMEL (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft) sowie mit Produzenten von Bio-Lebensmitteln. Zu den Erfolgen hierzulande gehören erste Bio-Zertifizierungen und die Einführung des CleanSmoke-Siegels für Lebensmittel, die mit dem neuen Verfahren geräuchert wurden. An diesem Signet erkennt der Verbraucher künftig wie das Produkt geräuchert wurde und kann sich bewusst entscheiden. Außerdem wartet die CleanSmoke Coalition, nach einer Empfehlung durch das Landwirtschaftsministerium, auf die explizite Aufnahme von CleanSmoke in die EG-Ökoverordnung.

Die Anwälte Jens Karsten und Dr. Markus Grube von der Kanzlei KWG arbeiten sehr konzentriert daran, dass das CleanSmoke-Räucherverfahren einheitlich in Europa als „Rauch“ deklariert wird. Auf eine wichtige Herausforderung wiesen Dr. Benjamin Voß und Alf Uwe Belz von proFagus hin: Da Ende 2023 die bestehenden Zulassungen von Primärraucharomen in der EU erlischen, gelte es frühzeitig darauf hinzuwirken, dass CleanSmoke in die neue Positivliste 2.0 der Union aufgenommen wird. von links: Dr. Voß, Jürgen Michalzik, Dr. Grube, Uwe Vogel, Andreas Severin, Alf Uwe Belz, Jens Karsten © CleanSmoke Coalition

Neue Märkte gewinnen – mit Nachhaltigkeit, Sicherheit und Geschmack

Bei seiner anschließenden Markteinschätzung zeigte sich Uwe Vogel überzeugt von dem künftigen Erfolg des CleanSmoke-Verfahrens in Europa.

Vogel nannte u.a. das Paradebeispiel Schweden, wo heute nicht weniger als 90 Prozent aller Räucherprodukte mit CleanSmoke erzeugt werden. Als wichtigste Anforderungen im dortigen Lebensmittelmarkt wurden vor der Einführung verstärkter Umweltschutz durch reduzierte Emissionen sowie Produkt- und Verarbeitungsqualität gefordert. Um CleanSmoke zu etablieren wurden daher frühzeitig Forschungsinstitute in die Kommunikation einbezogen.

Ähnlich erfolgreich verlief die Markteinführung in Polen. Dort gab es zu Beginn der 1990er Jahre vor allem Bedenken wegen der Schadstoffbelastung von Lebensmitteln. Heute liegt der Marktanteil von CleanSmoke bei geräucherten Lebensmitteln in Polen bei gut 30 Prozent, weil man es geschafft hatte die Regulierungsbehörden für sich zu gewinnen.

In Frankreich dagegen interessierten sich die Marktteilnehmer vor allem dafür, wie sich schädliche Nebenprodukte des konventionellen Räucherns, z.B. PAKs, vermeiden und sich zugleich das typische Räucheraroma erhalten lässt.

In der Lebensmittelbranche der entwickelten Länder stehen heute vor allem Fragen der Lebensmittelsicherheit, der gesunden Ernährung und der Nachhaltigkeit im Mittelpunkt des Verbraucherinteresses. „CleanSmoke”, so das Fazit von Uwe Vogel, „beantwortet alle drei Fragen überzeugend und kann schon heute einen echten Wandel herbeiführen.“

CleanSmoke als Beitrag zum Klimaschutz

In einem lebhaft diskutierten Beitrag ging Hannah Helmke, Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens right. based on science, auf eine der großen Herausforderungen der Lebensmittelindustrie ein: Die Branche, die 29 Prozent aller Treibhausgase verursacht, kann wesentlich dazu beitragen die globale Erwärmung auf die von der UNO geforderten 2 Grad zu begrenzen. Die verschiedenen Akteure der Lebensmittelindustrie sind nun gefordert, sich mit Verfahren vertraut zu machen, die dazu geeignet sind, die Emissionen zu senken.

Hannah Helmke machte deutlich, dass Unternehmen langfristig Wettbewerbsvorteile realisieren können, wenn sie Maßnahmen zur Verminderung der Erderwärmung in ihre Planung einfließen lassen.

Hannah Helmke © CleanSmoke Coalition

Fluch und Segen: Die Bedürfnisse der Millennials

Marketingstratege Jürgen Michalzik betrachtete die zwischen 1980 und 2000 geborenen Millennials. Diese Generation ist praktisch permanent online. Sie wollen persönlichen Nutzen und Genuss mit Freunden, Familie und sozialer Verantwortung verbinden.

Lebensmittelqualität und Lebensqualität sind für die Millennials ein und dasselbe. Einerseits stellen sie alles in Frage – andererseits seien sie offen für Neues, wie etwa CleanSmoke. „Eine zukunftsorientierte Lebensmittelindustrie“, so Michalzik, „sollte sie mit offenen Armen willkommen heißen, ihnen zuhören, sie ernst nehmen und sie teilnehmen lassen.“ Die Macht der guten Story

Andreas Severin, Inhaber der Kommunikationsagentur crossrelations, warnte davor, überlegene Technologien, die althergebrachte Regeln brechen, für Selbstläufer zu halten. Die Vorteile von CleanSmoke liegen zwar auf der Hand. Aber: Wir neigen dazu, das Altbewährte zu überschätzen und dem Neuen zu misstrauen. „Um sich durchzusetzen, brauchen Innovationen einen Vertrauensvorteil.“, so Andreas Severin.

Dieses Vertrauen lässt sich u.a. durch Corporate Social Responsibility (CSR) erwerben. Für CleanSmoke heißt das: Hersteller und Händler müssen nachprüfbare Fakten darüber bereitstellen, dass die neue Technologie Unternehmens- und Umweltkosten senkt und gute Räucherprodukte noch besser macht. Sie müssen Emotionen und Werte der Verbraucher, etwa der Millennials, ansprechen und ernst nehmen.

Das CleanSmoke-Verfahren trifft mit so vielen Aspekten die brennenden Themen der Branche: Es geht um Nachhaltigkeit, Lebensmittelsicherheit, Ressourcen- und Arbeitsschutz, aber auch um Geschmack und effiziente, gesündere Produktionsmöglichkeiten. Diejenigen, denen das Thema Nachhaltigkeit und Lebensmittelsicherheit ein besonderes Anliegen ist, sollen für die Zukunft in der Lage sein, mit CleanSmoke geräucherte Produkte bewusst wahrzunehmen. Der Verbraucher soll die faire Chance erhalten, sich für das eine oder das andere Räucherverfahren bewusst zu entscheiden.

"Wir befinden uns auf einem sehr guten Weg, weil uns die Hersteller verstanden und ihr Interesse an dem Verfahren bekundet haben. Als nächstes erwarten wir entsprechende Signale auch von der Rechtsprechung und vom LEH, damit entsprechende Weichen gestellt werden und jeder Lebensmittelhersteller sein Produktion umstellen könnte.“ Darin sieht Uwe Vogel die großen Chancen für die Zukunft.

Über die CleanSmoke Coalition

In einer gemeinsamen Initiative haben Hersteller von vorgereinigten Primärrauchprodukten, Lebensmittelproduzenten und Händler 2017 die CleanSmoke Coalition gegründet. Ziel des eingetragenen Vereins mit Sitz in Brüssel ist es, Verbraucher und die interessierte Öffentlichkeit über das Räuchern von Lebensmitteln sowie die Möglichkeiten und Potenziale des CleanSmoke-Verfahrens zu informieren und aufzuklären. Außerdem wird die CleanSmoke Coalition Studien zu modernen Räuchertechnologien koordinieren sowie als Informationszentrum rund um CleanSmoke fungieren.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.clean-smoke-coalition.eu

Kontakt CleanSmoke Coalition:

CleanSmoke Coalition

Avenue de la Renaissance 1

B-1000 Brüssel

Belgien

Telefon: +32 (0)2 739 62 62

E-Mail: info@clean-smoke-coalition.eu

Web: www.clean-smoke-coalition.eu

Pressekontakt:

crossrelations brandworks GmbH (GPRA)

Rebecca Gleixner

Oeder Weg 7-9 (HH)

60318 Frankfurt

Telefon: +49 (0)69 153 25 94 52

E-Mail: rebecca.gleixner@crossrelations.de

#CleanSmoke

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Mail: kontakt@mapsguide-projektmanagement.de

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