„Dresdens Kochsternstunden: Lokalstolz oder kulinarischer Weckruf?“
- Redaktion Lust auf Dresden

- vor 2 Stunden
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Dresdens Gastroszene bekommt wieder besondere Bewegung. Die jetzt starteten Kochsternstunden 2026 bringen über 50 Restaurants in der Stadt und der Umgebung in einen Wettbewerb, bei dem nicht Kritiker, sondern die Gäste entscheiden, wer die besten Menüs serviert. Das ist ein provokanter Ansatz: Wertschätzung findet hier nicht hinter verschlossenen Türen statt, sondern am Tisch derer, die wirklich essen.
Das schmeckt nach echter Beteiligung – aber es ist auch eine Konfrontation mit der Frage, ob Dresden eh schon genug gute Küche hat oder nur viel Konfetti um gewohnte Standards. Denn wer zu stark auf Gäste setzt, kann mittelfristig die Profis vernachlässigen, die täglich liefern müssen und keine Wettbewerbswochen brauchen, um zu glänzen.
Trotzdem: Die Kochsternstunden setzen wieder ein Zeichen, dass Dresden nicht nur Barock und Braten ist, sondern neugierig auf Vielfalt und Erlebnis. Ob dieser Funke nach dem Wettbewerb weiter glimmt oder wieder zur Routine wird, hängt nicht nur von den Restaurants ab – sondern von uns Gästen, die entscheiden, ob wir mehr wollen als nur Durchschnitt.
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Diskussionsfrage:
👉 Können die Kochsternstunden unsere Region wirklich kulinarisch auf ein neues Niveau heben – oder sind sie nur ein saisonaler Hype?
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