7 Prozent ab 2026 – aber Dresden bleibt teuer: zwischen Neueröffnungen und stillen Abschieden
- Redaktion Lust auf Dresden

- 28. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit

Dresdens Gastro startet in die letzte Woche des Jahres mit zwei gegensätzlichen Signalen: politisch kommt Entlastung, vor Ort bleibt es ein harter Überlebenskampf. Ab 1. Januar 2026 gilt für Speisen in Restaurants wieder 7% statt 19% Umsatzsteuer (Getränke bleiben ausgenommen) – beschlossen im Steuerpaket und durch den Bundesrat bestätigt.
Wer jetzt auf sinkende Preise hofft, sollte realistisch bleiben: Branche und Verbände erwarten eher Stabilisierung und Investitionsspielraum, keine flächendeckenden Preissenkungen. Und gleichzeitig steigt der Mindestlohn zum 1. Januar 2026 auf 13,90 Euro (2027: 14,60 Euro) – ein Kostenschub, der viele Effekte wieder auffrisst.
Was heute auffällt (Dresden-Signale)
Schließung: Restaurant „Plausch“ (Plauen) macht zum 31.12.2025 endgültig zu – nach zehn Jahren, wirtschaftlicher Druck zu groß.
Neueröffnung: „ALMA Daily Brunch“ (Striesen) – neuer Brunch-Spot, täglich 9–17 Uhr (mit ausgewiesenen Feiertags-/Silvesterzeiten).
Neuer Japaner: „Tsubaki“ setzt auf authentische Küche und Showmoment („Sashimi-Boot“) – ein Konzept, das in Dresden gerade wieder zieht.
Kult-Aus: Rosis Amüsierlokal / Nachteck / Hellmuts / Grüner Salon – dauerhaft geschlossen, ein Stück Nachtleben verschwindet.
Innenstadt/Neustadt-Druck: Konsum schließt die Filiale auf der Alaunstraße – weniger Frequenzanker heißt: noch mehr Wettbewerb um Laufkundschaft.
Top-Tipps des Tages
Brunch-Plan fix machen: ALMA Daily Brunch – perfekt für „Zwischen-den-Jahren“-Treffen, Reservierung/Öffnungszeiten checken.
Neuer Japan-Abend: Tsubaki testen, wenn du Lust auf „mal was anderes als Standard-Sushi“ hast.
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