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„Dresden: Genießen zwischen Tradition und Trend – aber bleibt der Genuss echt?“

Klassiker: Roulade mit Rotkohl und Klößen

In Dresden wächst die Kulinarik – aber wächst sie in die richtige Richtung? Während klassische Geschmacksträger wie regionale Küche und traditionsreiche Gaststätten wieder aufleben, schwappt aus dem Übersee‑Brei der Gastro‑Trends viel Unscharfes in die Elbe‑Metropole.


Da ist Platz für hippe Cafés und internationale Einflüsse, ja. Aber wenn aus jedem Szene‑Spot nur ein weiterer „Trend“ werden soll, verblasst der echte Geschmack der Stadt. Dresden braucht keine austauschbaren Konzepte, sondern Ehrlichkeit auf dem Teller – Orte, an denen regionale Zutaten, Geschichte und neuer Geist nicht gegeneinander, sondern miteinander kochen. Die Frage ist nicht „Was ist neu?“ sondern „Was bleibt hängen?“ und was erzählt Dresden wirklich über sich selbst, wenn wir essen?

Denn Genuss ist mehr als Instagram‑Fotos und Schlagworte – er entsteht dort, wo Geschichte und Geschmack sich begegnen.

Wie schafft es Dresden, zwischen Tradition und Trend eine eigene kulinarische Identität zu formen?


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