Poker vs. Blackjack: Die Unterschiede zwischen den beliebten Kartenspielen
- Redaktion Lust auf Dresden

- 9. Aug. 2023
- 3 Min. Lesezeit

Dresden, 10.08.2023
Roulette ist das Glücksspiel, das wahrscheinlich die meisten Spieler kennen. Gerade beim Großen Spiel gibt es aber noch mehr spannender Games. Blackjack folgt Roulette direkt auf dem Fuß. Beim Thema Poker ist zwischen verschiedenen Versionen zu unterscheiden. Einerseits zwischen den Online Spielhallen und den stationären Spielbanken. Warum diese Unterscheidung so wichtig ist, erklären wir später.
Viele Spieler haben die Möglichkeit, Poker und Blackjack im Online Casino ohne Einschränkung zu spielen, was bedeutet, dass sie zwei der bekanntesten Casinospiele genießen können. Doch trotz ihrer Beliebtheit unterscheiden sich beide Spiele grundlegend voneinander. Blackjack und Poker haben jeweils ihre eigenen Regeln und Strategien, die es zu beherrschen gilt, um erfolgreich zu sein. Mit der richtigen Herangehensweise können beide Games zu einem großen Erfolg führen, aber es ist wichtig, sich der Unterschiede bewusst zu sein und die entsprechenden Strategien anzuwenden.
Was verbindet Poker und Blackjack?
Die Liste der Unterschiede zwischen den Kartenspielen ist wirklich lang. Trotzdem vorab ein kurzer Blick auf die Gemeinsamkeiten – auch wenn es nicht besonders viele gibt. Beide Kartenspiele werden mit dem französischen Blatt gespielt. Regulär mit 52 Karten tauchen hier aber schon die ersten Unterschiede auf. Zumindest dann, wenn Live Poker und Blackjack miteinander verglichen werden. Viele Spielbanken sind beim Blackjack dazu übergegangen, mehrere Stapel Karten zu verwenden. Auf diese Weise soll das Kartenzählen schwerer gemacht werden. Findige Spieler – wie der Schauspieler Ben Affleck haben diese Technik schon erfolgreich eingesetzt. Das klassische Poker wird nach wie vor mit einem Deck gespielt.
Spieler vs. Bank – Beim Blackjack zählt Glück
Mit der richtigen Strategie lassen sich die Chancen beim Blackjack verbessern. Kartenzählen ist eine Variante. Die richtige Spielstrategie zählt aber genauso. Beim Poker geht es vor allem darum, den Gegner „zu lesen“. Die menschliche Komponente spielt hier einfach eine viel größere Rolle. Wenn nach dem River zwei gleiche Karten auf dem Tisch liegen, kann der Gegner ein Full House haben. Oder blufft er doch nur?
Das Spielen von Poker in der Live-Form basiert auf dem Spiel gegen andere Pokerfans. Die Spielbanken sind eher „der Vermittler“ und verdienen am Rake. Blackjack wird dagegen immer gegen die Bank gespielt. Alle anderen Spieler haben den Dealer als Gegner, spielen als indirekt miteinander. Dieser Ansatz verändert den Charakter des Kartenspiels wirklich grundlegend. Und die Regeln sind so gestrickt, dass beim Blackjack einfach nicht geblufft werden kann.
Kein Bluff beim Blackjack
Dazu ein kurzer Abstecher in die Spieltheorie. Blackjack basiert darauf, dass der Dealer allen Spieler zwei Startkarten zuteilt, die offen zu sehen sind. Eine Karte des Dealers bleibt aber immer verdeckt. Da jeder die Karten der Blackjack-Spieler sehen kann, ist ein Bluff einfach ausgeschlossen. Entweder man landet eine 21, bleibt darunter oder überkauft sich.
Beim Poker kommt es auf die Kombination aus den sogenannten Community Cards, die für alle Spieler sichtbar sind, und den Hole/Pocket Cards, die nur der einzelne Spieler kennt, an. Manchmal machen sich Pokerprofis einfach stärker – etwa mit einem kleinen A oder einem niedrigen Paar. Da beim Poker die Spielerkarten nur in wenigen Situationen offen gezeigt werden müssen, werden Reads auf den Charakter der Gegner natürlich sehr viel schwerer.
Die Ausnahme: Beim Casino Poker kennt die Bank als Gegner des Spielers natürlich dessen Karten. Allerdings haben die hier gespielten Versionen meist auch nur noch den Namen mit den Live Pokervarianten gemeinsam.
Blackjack - Ein Spiel mit schnellerem Tempo
Männer und Frauen im Casino werden sehr schnell merken, dass einzelne Spieler im Hinblick auf die Zeit pro Runde unterschiedlich spielen. Am High Roller Tisch beim Poker oder einem Finaltisch in Turnieren ist die Spannung spürbar, wenn sich Profis manchmal über Minuten belauern. Im Casino haben die Betreiber diese Zeit nicht. Deshalb laufen die einzelnen Runden beim Blackjack in einer verhältnismäßig kurzen Zeitspanne ab.
Manchmal dauert es weniger als 1 Minute und die Spiele sind abgeschlossen. Das ist ein deutlicher Unterschied zwischen Poker und Blackjack. Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wie zum Beispiel Casino Poker gegen die Bank, bei dem sich die Regel bestätigt. Zeit ist für die Casino-Betreiber kostbar – schließlich bedeutet Zeit auch Geld.
Poker ist kein reines Glücksspiel
Beim Poker können Spieler Dutzende Hände ohne ein Ass oder Paare sehen. Ein bisschen ist das Kartenspiel dann doch noch vom Glück abhängig. Aber: Poker wird sehr stark auch von den Fertigkeiten und Fähigkeiten der Spieler selbst beeinflusst. Wie gut kann ich einen Bluff verkaufen? Hat mein Gegner diesmal vielleicht doch einen Read auf meine Hand?
Diese Fragen bewegen sich vom Glücksspiel mehr Richtung „Gedankensport“. Aus diesem Grund wird um die Einstufung von Poker immer mal wieder gestritten. Beim Blackjack ist das Ganze sehr viel klarer. Spieler haben keinen Einfluss darauf, welche Karten aus dem Deck für den eigenen Stapel gezogen werden. Blackjack ist wirklich überwiegend ein Glücksspiel.
Die Liste mit den Unterschieden ist am Ende einfach lang und reicht vom Spielprinzip über:
Mitspieler
Glücksfaktor
Anzahl der Karten
bis zur Dauer, die eine Runde bei beiden Spielen in Anspruch nimmt.












