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Die Digitalisierung der Gastronomie


Dresden, 31.03.2023

Einzug moderner Technologie

Dresden (und Umgebung) hat kulinarisch eine Menge zu bieten. Aber wie sieht die technische Ausrüstung in einem Gastronomiebetrieb aus, welches zum Beispiel den Kundenservice in Bezug auf die Begleichung von Rechnungen betrifft?


Moderne Einzelhandelsgeschäfte greifen auf modernste Technik zurück. Sie besitzen in der Regel einen Internetauftritt und greifen auch innerhalb ihrer Läden beispielsweise auf Management-Systeme zurück, die automatisch den Ein- und Ausgang der Waren erfassen und den jeweiligen Artikelbestand in Echtzeit anzeigen können. Ebenso auf Kassensysteme, welche die Bezahlung in allen möglichen Formen erlauben, von der guten alten Barzahlung bis zur bargeldlosen Erfassung über einen führenden Tech-Giganten. Das Gleiche trifft natürlich auch auf Restaurants zu. In diversen Feinschmecker-Tempel kann die Bestellung mittels einem Barcode von einem Restauranttisch über ein Smartphone vorgenommen werden. Die totale Vernetzung findet also auch im Gastronomiebereich statt.


Smarte Kassensysteme auf dem Vormarsch

Ein sogenanntes smartes Kassensystem Gastronomie vereint alles eben Genannte. Das heißt, diese Kassen bieten sowohl den Zugriff auf den aktuellen Warenbestand, Artikelpreise und -informationen, als auch die Akzeptanz sämtlicher gängiger Zahlungsmittel an. Des Weiteren sind diese Systeme gesetzlich immer auf dem neuesten Stand. Sie müssen nämlich mit einer zertifizierten technischen Sicherheitseinrichtung (TSE) ausgerüstet sein, welche den Anforderungen der Kassenversicherungsverordnung (KassenSichV) gerecht werden.


Wer als Gast also in einer Schlemmerlokalität gerne bargeldlos bezahlen möchte, kann das entweder mit seiner Bankkarte oder auch mit seinem Smartphone bewerkstelligen. Und obwohl viele Wirtshausbesucher immer noch gerne die gute alte Speisekarte bevorzugen, offeriert schon die ein oder andere Lokalität eine digitale Speisekarte, die auf dem Smartphone oder Tablet aufgerufen werden kann.


Einsatz des QR-Codes am Gästetisch

Das Aufrufen der elektronischen Speisekarte geschieht mittels einem QR-Code, welcher von einem digitalen Endgerät, meistens das am weitesten verbreitete Smartphone, gescannt wird. Der QR-Code kann dabei direkt am Tisch befestigt werden. Der Gast ist dann in der Lage, direkt seine gewünschten Speisen und Getränke zu bestellen. Für die Bestellaufnahme ist daher kein Kellner nötig. Auch kann der Bezahlvorgang selbstständig durchgeführt werden. Ein Vorteil für den Restaurantbetreiber besteht darin, dass er, je nach Bedarf, eine Karte freischalten oder deaktivieren kann. Beispielsweise je nach Tageszeit zwischen Mittags-, Abend- und Weinkarte hin und herwechseln kann und damit natürlich auch für eine bessere Übersicht der Karte sorgt. Wenn der Kunde eine Bestellung sendet, wird dem Küchenpersonal über einen Monitor oder einem Bondrucker mitgeteilt, wo und was geordert wurde. Der QR-Code ist Schnittstellen unabhängig und kann sich direkt mit dem Kassensystem verbinden. Damit können dann genaue Umsatzberichte erstellt werden.


Fazit

Tradition und Moderne ergänzen sich auch im Gastronomiebereich sehr gut. Bestimmte Arbeitsbereiche werden automatisiert wie in anderen Bereichen, und es werden Kapazitäten freigesetzt für zum Beispiel die Beratung der Gäste. Wobei die gute alte analoge Karte noch lange nicht das Zeitliche gesegnet haben dürfte. Der Gründe sind einfach in der besseren Übersicht einer Karte im Vergleich zu einem relativ kleinen Smartphone-Bildschirm zu finden und darüberhinaus können echte Karten so gestaltet werden, dass sie schon beim Blättern ein angenehmes Flair vermitteln. Somit ist zu erwarten, dass die Technisierung im Gastronomiebereich zumindest abgebremst wird, da der Mensch ja bekannterweise ein soziales Tier ist.

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