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Dresden: Burgermeister übernimmt ehemalige WMF-Fläche am Dr.-Külz-Ring

Weitere Einordnungen und Entwicklungen der Branche findet ihr in der Dresden-Radar-Übersicht.

Burgermeister übernimmt ehemalige WMF-Fläche am Dr.-Külz-Ring

Die ehemalige WMF-Filiale am Dr.-Külz-Ring/Seestraße in Dresdens Innenstadt bekommt einen neuen Mieter. Nach Informationen von Lust auf Dresden zieht dort künftig die Berliner Burgerkette Burgermeister ein. Ein entsprechender Hinweis ist bereits auf der Schaufensterscheibe der leerstehenden Fläche angebracht. Damit bestätigt sich der nächste gastronomische Neuzugang für die Dresdner Innenstadt.


Die großflächige Immobilie war erst im Frühjahr nach der Schließung des WMF-Stores frei geworden. Das Unternehmen hatte die Aufgabe des Standortes mit einer strategischen Überprüfung seines Filialnetzes begründet. Die kleinere WMF-Filiale in der Altmarkt-Galerie bleibt dagegen bestehen.


Berliner Burgermarke setzt Expansion fort

Burgermeister gehört zu den bekanntesten Burgerkonzepten Deutschlands. Die Marke entstand 2006 in Berlin-Kreuzberg und expandiert seit einigen Jahren bundesweit. Neben Berlin gehören inzwischen unter anderem München, Stuttgart, Köln und Düsseldorf zum Filialnetz. Weitere Neueröffnungen sind unter anderem in Erfurt und nun auch in Dresden angekündigt.


Als Dresdner Adresse wird derzeit Seestraße 16, 01067 Dresden, unmittelbar am Dr.-Külz-Ring, geführt. Ein offizieller Eröffnungstermin wurde bislang jedoch noch nicht veröffentlicht. Branchenportale gehen derzeit von einer Eröffnung im zweiten Halbjahr 2026 aus.


Bedeutender Standort mitten in der Innenstadt

Die ehemalige WMF-Fläche zählt zu den markantesten Ladenlokalen zwischen Altmarkt, Prager Straße und Altmarkt-Galerie. Täglich passieren tausende Einheimische und Touristen diesen Bereich.


Nach Informationen von Lust auf Dresden verändert sich damit erneut die Nutzung der Dresdner Innenstadt. Während klassische Einzelhandelsflächen zunehmend unter Frequenz- und Kostendruck geraten, übernehmen immer häufiger Gastronomie- und Systemgastronomiekonzepte diese Premiumlagen.


Unsere Recherchen zeigen, dass gerade internationale Gastronomiemarken Dresden zunehmend als attraktiven Expansionsstandort bewerten. Die Kombination aus Tourismus, hoher Passantenfrequenz und wachsender Zahl junger Innenstadtbesucher macht zentrale Lagen wirtschaftlich interessant.


Auswirkungen auf Dresden

Für Dresden bedeutet die Ansiedlung von Burgermeister eine weitere Belebung der Innenstadtgastronomie. Gleichzeitig verschärft sich der Wettbewerb im Burgersegment deutlich. Bereits heute sind unter anderem Hans im Glück, Peter Pane, Burgerheart sowie zahlreiche unabhängige Burgerrestaurants in Dresden vertreten.


Auch für den stationären Einzelhandel besitzt die Entwicklung Signalwirkung. Erneut wird eine klassische Handelsfläche künftig gastronomisch genutzt – ein Trend, der sich bundesweit immer häufiger beobachten lässt.


Die Redaktion von Lust auf Dresden begleitet die Entwicklung der Dresdner Gastronomie, Hotellerie und des Einzelhandels seit mehreren Jahren und steht regelmäßig im Austausch mit Betrieben, Branchenvertretern und Investoren.


Ein Standort mit Geschichte

Wir finden, dass dieser Standort weit mehr ist als nur eine weitere Ladenfläche in der Dresdner Innenstadt. Der Bereich am Dr.-Külz-Ring blickt auf eine bewegte Geschichte zurück und hat Generationen von Dresdnerinnen und Dresdnern begleitet.

Bereits zu DDR-Zeiten befand sich hier das Ring-Café, das als beliebtes Innenstadtlokal und zugleich als bekannter Treffpunkt der homosexuellen Szene galt. Später zog das Restaurant Higoshi ein, das den traditionsreichen Standort jedoch nur kurze Zeit beleben konnte.


Viele Dresdner verbinden das Gebäude außerdem mit dem ehemaligen WMF-Fachgeschäft, das über viele Jahre als Anlaufstelle für hochwertige Haushaltswaren und als traditionsreicher Dresdner Hochzeitsausstatter galt. Und auch der frühere Spielwarenladen weckt bis heute Kindheitserinnerungen. Wo einst Spielzeug verkauft wurde, befinden sich heute Watzkes Wurstküche und Watzke am Ring.


Umso bemerkenswerter ist es aus unserer Sicht, dass an diesem traditionsreichen Standort nun erneut Gastronomie einzieht. Gleichzeitig zeigt sich dabei ein auffälliger Trend: Wieder setzt ein Betreiber auf das Thema Burger. Erst vor Kurzem eröffnete mit Burger Vision in Dresden-Plauen ein weiteres Burgerkonzept.


Wir haben derzeit den Eindruck, dass Burgerrestaurants zu den dominierenden Gastronomiekonzepten auf Dresdens Speisekarten gehören. Für Gäste bedeutet das eine große Auswahl, für die Betreiber aber auch einen deutlich intensiveren Wettbewerb.


Bleiben wir gespannt, welches Konzept sich langfristig behaupten wird – und ob Burgermeister dem geschichtsträchtigen Standort am Dr.-Külz-Ring dauerhaft neues Leben einhauchen kann.

Ich halte diese Ergänzung sogar für einen Mehrwert gegenüber anderen Medien: Sie verbindet die aktuelle Nachricht mit der Geschichte des Standortes und liefert genau die lokale Einordnung, die Leserinnen und Leser von Lust auf Dresden erwarten.


Unsere Einordnung

Wir sehen die Ansiedlung von Burgermeister nicht nur als weitere Restaurant-Neueröffnung, sondern als Ausdruck des strukturellen Wandels der Dresdner Innenstadt.

Aus unserer Sicht zeigt sich immer deutlicher, dass Gastronomie heute vielerorts die Rolle übernimmt, die früher klassische Einzelhandelsgeschäfte innehatten. Frequenzstarke Food-Konzepte werden zunehmend zum Motor lebendiger Innenstädte.

Für Dresden bedeutet das einerseits neue gastronomische Vielfalt und zusätzliche Anziehungskraft für Besucher. Andererseits stellt sich die Frage, wie sich der Einzelhandel künftig behaupten kann, wenn immer mehr große Verkaufsflächen gastronomisch genutzt werden.

Für die Region ist das relevant, weil ähnliche Entwicklungen inzwischen auch in anderen sächsischen Innenstädten zu beobachten sind.


Fazit

Mit Burgermeister zieht eine deutschlandweit bekannte Burgerkette an einen der prominentesten Innenstadtstandorte Dresdens. Noch fehlen Angaben zum Eröffnungstermin und zum konkreten Konzept vor Ort. Klar ist jedoch bereits jetzt: Die gastronomische Entwicklung der Innenstadt setzt sich weiter fort.

Wir bleiben an diesem Thema dran und berichten, sobald Burgermeister Details zu Eröffnung, Arbeitsplätzen und dem Dresdner Standort veröffentlicht.


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Diskussionsfrage:

Ist es eine positive Entwicklung, wenn ehemalige Einzelhandelsflächen zunehmend von Gastronomiekonzepten übernommen werden – oder verliert die Dresdner Innenstadt dadurch langfristig an Vielfalt?


Tags:


Autor:

Redaktion Lust auf Dresden


Redaktionshinweis:

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI bei Recherche, Strukturierung und Textvorbereitung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft und bearbeitet.


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