Dresden: Coca-Cola erhöht Preise für Gastronomie – Restaurants und Hotels müssen erneut mit steigenden Getränkekosten rechnen
- Redaktion
- vor 2 Stunden
- 3 Min. Lesezeit
Weitere Einordnungen und Entwicklungen der Branche findet ihr in der Region-Radar-Übersicht.

Auf viele Gastronomie- und Hotelbetriebe in Dresden und der Region kommen ab Herbst erneut höhere Kosten zu. Der Getränkehersteller Coca-Cola erhöht zum 1. September 2026 seine Abgabepreise für den Handel und den Außer-Haus-Markt, zu dem auch Restaurants, Cafés, Bars und Hotels gehören.
Nach Angaben von Coca-Cola Europacific Partners Deutschland (CCEP) liegt die Preisanpassung über das gesamte Sortiment hinweg im einstelligen Prozentbereich. Betroffen sind damit unter anderem Marken wie Coca-Cola, Fanta und Sprite.
Als Gründe nennt das Unternehmen Investitionen in Marken, Produktion und Logistik sowie höhere Aufwendungen für wettbewerbsfähige Löhne.
Die nächste Preisrunde trifft auf eine ohnehin angespannte Lage
Die angekündigte Preiserhöhung kommt für die Branche zu einem schwierigen Zeitpunkt. Viele Betriebe kämpfen weiterhin mit steigenden Personal- und Energiekosten sowie einer zurückhaltenden Konsumstimmung.
Nach Informationen von Lust auf Dresden berichten zahlreiche Gastronomen seit Monaten, dass Spielräume für weitere Preissteigerungen auf den Speisekarten und Getränkekarten immer kleiner werden.
Die erneute Verteuerung von Getränken erhöht den Druck zusätzlich. Denn anders als im Einzelhandel können Gastronomiebetriebe gestiegene Einkaufspreise nicht immer vollständig an ihre Gäste weitergeben.
Coca-Cola hat die Preise bereits mehrfach angehoben
Für viele Unternehmer ist die aktuelle Ankündigung keine Überraschung. Die Preise für Getränke von Coca-Cola wurden in den vergangenen Jahren mehrfach erhöht.
Im Einzelhandel können Verbraucher die Auswirkungen teilweise durch Sonderangebote abfedern. In der Gastronomie gibt es diese Möglichkeiten jedoch kaum.
Nach Unternehmensangaben lag das Absatzvolumen von Coca-Cola in Deutschland im Jahr 2025 bei rund vier Milliarden Litern. Coca-Cola Europacific Partners Deutschland beschäftigt etwa 6.100 Mitarbeitende und betreibt bundesweit 23 Standorte, darunter 13 Produktionsbetriebe.
Für Dresden bedeutet das …
Die Redaktion von Lust auf Dresden begleitet die Entwicklung der Dresdner Gastronomie und Hotellerie seit mehreren Jahren und steht regelmäßig im Austausch mit Betrieben, Verbänden und Branchenvertretern.
Wir sehen die erneute Preiserhöhung als weiteres Beispiel dafür, wie sich die Kostenbelastung in der Gastronomie schrittweise weiter erhöht. Jede einzelne Preisrunde mag überschaubar erscheinen, in der Summe führen jedoch Energie-, Personal-, Lebensmittel- und Getränkekosten zu einer erheblichen Belastung.
Aus unserer Sicht geraten insbesondere kleinere Cafés, Bars und inhabergeführte Restaurants zunehmend in ein Dilemma. Sie müssen entscheiden, ob sie höhere Einkaufspreise selbst tragen oder diese an ihre Gäste weitergeben.
Für Dresden bedeutet das, dass Getränkepreise in Restaurants und Hotels perspektivisch weiter steigen könnten. Gleichzeitig wächst die Gefahr, dass Verbraucher angesichts steigender Lebenshaltungskosten noch zurückhaltender werden.
Für die Region ist das relevant, weil die Gastronomie ohnehin unter sinkender Kauflaune und hohem Kostendruck leidet. Weitere Preisanpassungen entlang der Lieferketten verschärfen diese Entwicklung zusätzlich.
Fazit
Die nächste Preisrunde von Coca-Cola zeigt erneut, wie angespannt die wirtschaftliche Lage vieler Gastronomie- und Hotelbetriebe weiterhin ist.
Die Preiserhöhung mag auf den ersten Blick nur wenige Prozentpunkte betragen, sie reiht sich jedoch in eine lange Liste gestiegener Kosten ein, die die Branche seit Jahren belasten.
Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb: Nicht die einzelne Preiserhöhung ist das Problem, sondern die Summe vieler Belastungen, die die wirtschaftlichen Spielräume der Betriebe immer weiter einschränkt.
Wir bleiben an dem Thema dran.
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Diskussionsfrage:
Wie lange können Restaurants und Cafés steigende Einkaufspreise noch selbst auffangen, bevor höhere Getränkepreise für Gäste unvermeidbar werden?
Tags:
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Autor:
Redaktion Lust auf Dresden
Redaktionshinweis:
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von KI bei Recherche, Strukturierung und Textvorbereitung erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft und bearbeitet.








