Dresden: Kaffee bleibt Lieblingsgetränk – Matcha und neue Spritz-Varianten erobern die Getränkekarten
- Redaktion

- vor 2 Stunden
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Noch mehr Genussempfehlungen aus Dresden und der Region findet ihr in unserem Dresden-/Region-Genuss-Guide.

Kaffee, Bier und Wasser bleiben die meistbestellten Getränke in Deutschland. Gleichzeitig verändern sich die Vorlieben der Gäste spürbar. Matcha Latte, neue Spritz-Varianten und hochwertige Longdrinks gewinnen an Bedeutung.
Das zeigen die aktuellen Getränke-Charts 2025 von orderbird, die auf den Bestelldaten des vergangenen Jahres basieren und am 10. Juni 2026 veröffentlicht wurden.
Besonders spannend: Viele der bundesweiten Entwicklungen lassen sich inzwischen auch in Dresden und der Region beobachten.
Kaffee bleibt die Nummer eins
Nach Angaben von orderbird entfallen in Deutschland 27 Prozent aller Getränkebestellungen auf Kaffee. Gegenüber 2023 entspricht das einem Plus von vier Prozent. Auf Platz zwei folgt Bier mit 23 Prozent aller Bestellungen, Wasser kommt auf sechs Prozent.
Im Kaffeesegment dominiert weiterhin der Espresso. Mit 56 Prozent aller Bestellungen bleibt er unangefochten die Nummer eins. Gleichzeitig wächst die Begeisterung für Matcha. Der Matcha Latte erreicht bereits 21 Prozent der Bestellungen und ist mit durchschnittlich 6,06 Euro zugleich das teuerste Heißgetränk der Auswertung.
Matcha kommt auch in Dresden an
Wir sehen den Trend inzwischen deutlich in Dresden. Vor allem in modernen Cafés und Frühstückslokalen tauchen Matcha-Getränke immer häufiger auf. Gerade in der Neustadt und in den Stadtteilen rund um die Dresdner Neu- und Altstadt gehören Matcha Latte und kreative Tee-Varianten mittlerweile fast selbstverständlich zum Angebot.
Unser Eindruck vor Ort: Die Gäste suchen zunehmend nach Alternativen zum klassischen Cappuccino und sind bereit, für hochwertige Zutaten und besondere Getränke mehr Geld auszugeben.
Das zeigt sich auch bei den Preisen. Laut orderbird verteuerten sich:
Cappuccino um 16 Prozent,
Matcha Latte um 15 Prozent,
Schorlen um zehn Prozent,
Bier und Wasser jeweils um vier Prozent.
Aperol bleibt stark – aber die Gäste probieren Neues
Im Bereich der Aperitifs bleibt der Aperol Spritz mit 33 Prozent aller Bestellungen die Nummer eins in Deutschland. Gleichzeitig nimmt seine Dominanz langsam ab.
Dafür gewinnen neue Varianten an Bedeutung:
Liqueur Spritz: 12 Prozent
Sarti Rosa Spritz: sechs Prozent
Lillet Wild Berry: fünf Prozent
Auch dieser Trend ist in Dresden längst angekommen. Kaum eine Sommerkarte in der Stadt kommt inzwischen ohne mindestens eine dieser Varianten aus.
Wir finden: Gerade die Bars und Restaurants in Dresden haben das Thema hervorragend aufgenommen. Viele Betriebe interpretieren die Spritz-Klassiker inzwischen kreativ neu und setzen auf regionale Zutaten, eigene Sirupe oder saisonale Früchte.
Gin Tonic bleibt der König der Longdrinks
Bei den Longdrinks führt weiterhin der Gin Tonic mit 33 Prozent aller Bestellungen. Gegenüber 2023 konnte er sogar noch einmal um fünf Prozent zulegen.
Dahinter folgen:
Vodka Energy: 16 Prozent
Whisky Cola: 13 Prozent
Gerade die Dresdner Barszene profitiert davon. Hochwertige Spirituosen, regionale Gins und ausgefallene Tonics gehören mittlerweile zum festen Bestandteil vieler Getränkekarten. Trüben könnte dieser Genuss jedoch die geplante Steuererhöhung auf alkoholische Getränke ab 2027.
Getränkepreise steigen weiter
Die Untersuchung zeigt außerdem deutliche Preisunterschiede innerhalb Deutschlands. Hamburg, Hessen und Berlin liegen in vielen Kategorien an der Spitze.
Ein Aperol Spritz kostet in Hamburg durchschnittlich 8,19 Euro, ein Gin Tonic sogar 9,39 Euro.
Die gute Nachricht für Dresden: Noch bewegen sich viele Preise in der Region auf einem vergleichsweise moderaten Niveau. Gleichzeitig beobachten wir auch hier eine schrittweise Entwicklung hin zu mehr Premiumangeboten und höheren Durchschnittspreisen.
Unser Fazit
Die Getränke-Charts zeigen, wie stark sich die Genusskultur verändert. Kaffee bleibt zwar die Nummer eins, doch Matcha, neue Spritz-Kreationen und hochwertige Longdrinks gewinnen deutlich an Bedeutung.
Für Dresden passt diese Entwicklung hervorragend. Die Stadt verfügt über eine lebendige Café- und Barszene, die Trends schnell aufnimmt und oft mit eigenen Ideen weiterentwickelt.
Wir sind gespannt, welche Getränke in den kommenden Jahren die nächsten Überraschungserfolge feiern werden.
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Diskussionsfrage:
Welcher Getränketrend hat euch in Dresden zuletzt am meisten überrascht – Matcha, Sarti Spritz oder doch der klassische Espresso?
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Autor:
Dirk Andersch
Lust auf Dresden
Redaktionshinweis: Dieser Beitrag wurde mit KI-Unterstützung recherchiert und vorbereitet; alle veröffentlichten Angaben wurden redaktionell geprüft.











