Griechische Küche statt Schnitzel – Hellas am Waldrand startet in Oberpoyritz
- Redaktion Lust auf Dresden

- vor 4 Stunden
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Zwischen Pirna und Pillnitz weht künftig ein neuer Duft durch die Töpfe: Die traditionsreiche Gaststätte Gaststätte „Am Waldrand“ in Oberpoyritz wird voraussichtlich im Sommer als griechisches Restaurant wiedereröffnet und damit kulinarisch neu belebt. Der bekannte Gastronom hinter dem beliebten Restaurant Hellas aus Pirna plant, den Standort zu übernehmen und unter neuem Namen zu führen.
Vom Waldrand zur griechischen Genusswelt
Die Gaststätte am Verbindungsweg zwischen Dresden und Pirna war in den letzten Jahren immer wieder Thema: Nachdem die Vorbesitzer aus Altersgründen geschlossen hatten, suchte die Immobilie lange nach einem Käufer. Nun soll sie neue gastronomische Impulse bekommen.
Der Betreiber des griechischen Originals in Pirna will das Konzept nach Oberpoyritz bringen und klassische griechische Küche anbieten: Souvlaki, Gyros, Bifteki, Moussaka, griechischer Salat und weitere mediterrane Spezialitäten sollen das Menü prägen – und damit die bisher deutsche Hausmannskost ersetzen.
Die Lage hat aus Sicht des neuen Betreibers viele Vorteile: Die Straße zwischen Dresden und Pirna sorgt für Sichtbarkeit, ausreichend Parkplätze sind vorhanden und Spaziergänger sowie Wanderer können direkt vor Ort einkehren. Zudem soll eine Sommerterrasse Gäste zum Verweilen im Freien einladen.
Ein Ort mit Geschichte – und neuen Perspektiven
Die Gaststätte war über Jahre beliebt – nicht zuletzt wegen ihrer klassischen Schnitzelgerichte. Besonders in der Region wird sie als Teil des sozialen Lebens geschätzt: Vereine nutzten sie regelmäßig für Treffen, und viele Einheimische erinnern sich bis heute gerne an besondere Gerichte wie saftiges Rumpsteak.
Mit dem neuen Konzept bekommt der Standort nun eine frische Identität und bietet Raum für griechische Esskultur in der Region zwischen Pirna, Dresden und Pillnitz.
Ein weinendes Auge: Wieder verschwindet ein deutsches Gasthaus
So sehr wir uns über die Wiederbelebung des Standorts und die neue griechische Küche freuen – ganz unkritisch darf man diesen Wandel nicht sehen. Mit der Umwandlung der ehemaligen Gaststätte Am Waldrand geht erneut ein klassisches deutsches Lokal verloren, das über Jahrzehnte fest zur regionalen Wirtshauskultur gehörte.
Gerade solche Häuser waren Treffpunkte für Vereine, Familienfeiern und Stammtische. Schnitzel, Rumpsteak und bodenständige Küche hatten hier ihren festen Platz – und viele Gäste aus Graupa, Dresden und Pirna verbinden persönliche Erinnerungen mit dem Waldrand. Dass diese Form der Gastronomie immer seltener wird, ist ein Trend, der nachdenklich stimmt.
Die Frage bleibt: Warum fällt es deutschen Gasthäusern zunehmend schwer, Nachfolger zu finden – während internationale Konzepte diese Lücke füllen? Ein Thema, das nicht nur Oberpoyritz betrifft, sondern die gesamte Region.
Adresse & Kontaktdaten
Gaststätte „Am Waldrand“ (zukünftiges Hellas am Waldrand)
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Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen erstellt und journalistisch eigenständig aufbereitet. Einzelne Angaben orientieren sich an Berichten aus regionalen Medien, insbesondere zur aktuellen Entwicklung in der sächsischen Gastrolandschaft.












