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KI bestellt mit: Wie Papa Johns den digitalen Bestellprozess neu denkt

KI bestellt mit: Wie Papa Johns den digitalen Bestellprozess neu denkt

Künstliche Intelligenz verändert längst nicht mehr nur Marketing oder Warenwirtschaft – jetzt greift sie direkt in den Bestellalltag der Systemgastronomie ein. Die US-amerikanische Pizzakette Papa Johns setzt gemeinsam mit Google Cloud auf ein neues, KI-gestütztes Bestellsystem, das Bestellungen per Sprache und Text ermöglicht – kanalübergreifend und deutlich smarter als klassische Chatbots.


Ein KI-Agent statt Klickmenü

Herzstück des Systems ist das KI-Modell Gemini, das Kunden nicht nur Bestellungen entgegennimmt, sondern aktiv durch den Prozess führt. Ob App, Website, Telefon, Self-Service-Kiosk oder sogar Fahrzeugsysteme: Der Bestellvorgang soll überall gleich intuitiv funktionieren.

Gerade bei komplexeren Situationen spielt die KI ihre Stärke aus. Gruppenbestellungen, Vorbestellungen oder individuelle Anforderungen wie Allergien, Sonderwünsche oder Ausschluss einzelner Zutaten werden Schritt für Schritt abgefragt. Statt starrer Auswahlfelder entsteht ein dialogbasierter Bestellprozess – fast wie ein digitales Verkaufsgespräch.


Smarter sparen: Rabatte & Treue automatisch integriert

Ein zentrales Feature ist der sogenannte „Intelligent Deal Wizard“. Dieses Tool erkennt automatisch, welche Gutscheine, Aktionen oder Rabatte zur aktuellen Bestellung passen – und wendet sie direkt an. Auch Bestandskunden profitieren: Treuepunkte werden berücksichtigt, frühere Bestellungen erkannt und auf Wunsch mit einem Klick wiederholt.

Damit geht Papa Johns einen Schritt weiter als viele Wettbewerber: KI wird nicht nur als Service-Tool genutzt, sondern aktiv zur Umsatzoptimierung und Kundenbindung eingesetzt.


Agentic Commerce: KI als aktiver Verkaufshelfer

Bei Google Cloud spricht man in diesem Zusammenhang vom Übergang zum „Agentic Commerce“. Die KI agiert dabei eigenständig, stellt Rückfragen, macht Vorschläge und sorgt für eine durchgängige Nutzererfahrung – unabhängig davon, ob der Kunde gerade im Auto sitzt, unterwegs per Smartphone bestellt oder am Terminal steht.

Künftig sollen auch intelligente Upselling-Funktionen hinzukommen. In natürlicher Sprache weist die KI dann etwa auf passende Beilagen, Getränke oder Desserts hin – insbesondere dann, wenn sich dadurch Preisvorteile ergeben.


Ausblick: Präsentation & Rollout

Vorgestellt wird das System Ende des Monats auf der National Retail Federation Show in New York am Stand von Google Cloud. Die flächendeckende Einführung bei Papa Johns in den USA ist schrittweise geplant und soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein.


Einordnung aus Gastro-Sicht

Was hier passiert, ist mehr als ein technisches Update. KI wird zum aktiven Teil des Verkaufsprozesses – beratend, verkaufsfördernd und serviceorientiert. Für die Systemgastronomie ist das ein klares Signal: Wer digitale Bestellwege anbietet, wird künftig nicht nur an Schnelligkeit, sondern an Intelligenz gemessen.


Tags & Keywords

Keywords: KI-Bestellsystem Gastronomie, Papa Johns KI, Sprachbestellung Restaurant, Omnichannel Food Ordering, Agentic Commerce, digitale Gastroprozesse


Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen erstellt und journalistisch eigenständig aufbereitet. Einzelne Angaben orientieren sich an Berichten aus regionalen Medien, insbesondere zur aktuellen Entwicklung durch den Einsatz von KI in der Gastrolandschaft.

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