Mehrwertsteuer runter – Preise rauf? Warum Dresdner Gäste die Entlastung kaum spüren
- Redaktion Lust auf Dresden

- vor 18 Stunden
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Die Mehrwertsteuer auf Speisen wurde gesenkt. Doch viele Dresdner Gäste schauen auf die Rechnung und fragen sich: Wo ist der Effekt? Billiger geworden ist der Restaurantbesuch selten – und genau das sorgt für Diskussionen am Tisch.
Warum sich in Dresden kaum etwas ändert
Die Wahrheit ist unbequem: Die Steuersenkung trifft auf anhaltend hohe Kosten. Wareneinkauf, Energie, Mieten und Löhne bleiben teuer. Für viele Betriebe ist die Entlastung kein Anlass für Preissenkungen, sondern ein Puffer, um weitere Erhöhungen zu vermeiden. Heißt übersetzt: Ohne die Senkung wäre es vielerorts noch teurer geworden.
Frust entsteht durch fehlende Erklärung
Gäste erwarten – verständlich – eine direkte Weitergabe. Bleibt sie aus, entsteht Unmut. Wo Betriebe offen sagen, wofür die Entlastung genutzt wird (stabile Preise, bessere Produkte, faire Löhne), wächst Verständnis. Wo nicht, bleibt der Eindruck: „Ich zahle gleich viel – also bringt mir das nichts.“
Die Steuersenkung ist keine Rabattaktion, sondern eine Stabilisierung. Dresdner Gäste spüren sie selten direkt im Portemonnaie, aber indirekt in konstanter Qualität und weniger Preissprüngen.
Diskussionsfrage: Sollten Restaurants die Entlastung sichtbar ausweisen – oder ist es ehrlicher, sie zur Stabilisierung von Qualität und Arbeitsplätzen zu nutzen, was meintst Du?
Weitere News – kurz & knapp
Kosten bleiben hoch: Energie und Einkauf geben kaum nach, Löhne steigen weiter.
Transparenz gefragt: Betriebe, die offen kommunizieren, stoßen auf mehr Verständnis.
Preispsychologie: Gleichbleibende Preise werden weniger wahrgenommen als Senkungen.
Ausblick: Ohne weitere Entlastungen drohen mittelfristig neue Anpassungen.












