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Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie: Warum sie auch in unserer Region vor allem eines bringt – Stabilität

Kellner mit Bier im Restaurantgewölbe

Seit dem 1. Januar 2026 gilt wieder der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent auf Speisen in der Gastronomie. Viele Gäste hatten gehofft, dass Restaurantbesuche dadurch spürbar günstiger werden. Doch der große Preiseffekt bleibt aus. Und genau darin liegt die eigentliche Wirkung der Steuersenkung.


Keine Preissprünge – und genau das ist die Nachricht

In Dresden, Radebeul, dem Elbland und auch in Chemnitz zeigt sich aktuell ein einheitliches Bild: Die Preise auf den Speisekarten sind weitgehend stabil geblieben. Weder kam es zu flächendeckenden Preissenkungen noch zu neuen Preiserhöhungen in größerem Umfang.


Das ist kein Zufall, sondern Ausdruck der wirtschaftlichen Realität vieler Betriebe vor Ort. Nach Jahren mit massiv steigenden Kosten – von Energie über Miete bis Personal – war der Spielraum für weitere Preisrunden schlicht aufgebraucht.


Entlastung hinter den Kulissen statt Rabatt auf dem Teller

Die Steuersenkung wirkt daher weniger sichtbar für Gäste, dafür umso relevanter für die Betriebe selbst. Sie verschafft Luft im Tagesgeschäft. Ein einfaches Beispiel macht das greifbar:Bleibt der Endpreis eines Gerichts gleich, steigt durch die niedrigere Steuer der Betrag, der tatsächlich im Betrieb ankommt, deutlich. Dieses Plus wird jedoch nicht „gehortet“, sondern fließt direkt in die laufenden Kosten.


Gerade regionale Gastronomen berichten, dass sie damit:

  • gestiegene Lohnkosten abfedern,

  • höhere Wareneinsätze kompensieren,

  • und vor allem weitere Preiserhöhungen vermeiden konnten.


Warum stabile Preise für Gäste ein echter Vorteil sind

Auch wenn der Restaurantbesuch nicht günstiger geworden ist: Er wäre ohne die Steuersenkung sehr wahrscheinlich teurer geworden.


Für Gäste bedeutet das:

  • mehr Planungssicherheit,

  • weniger Überraschungen beim Blick auf die Karte,

  • und eine stabilere Angebotslandschaft in der Region.


Gerade in touristisch und gastronomisch geprägten Regionen wie Dresden und dem Elbland ist das ein entscheidender Faktor für Ausgehverhalten und Besuchsfrequenz.


Ein wichtiges Signal für die regionale Gastronomie

Auswertungen, unter anderem von Meoton, zeigen bundesweit, dass sich genau dieses Bild bestätigt: Die Steuersenkung stabilisiert – sie subventioniert keinen Preiswettbewerb, sondern sichert wirtschaftliche Substanz.


Für unsere Region heißt das konkret:

  • Restaurants gewinnen Zeit, um Konzepte weiterzuentwickeln.

  • Qualität und Angebot bleiben erhalten.

  • Die Gefahr einer weiteren Ausdünnung der Gastronomielandschaft sinkt.


Fazit: Weniger Schlagzeile, mehr Wirkung

Die Mehrwertsteuersenkung ist kein kurzfristiger Rabatt für Gäste – aber ein entscheidender Stabilisator für die Gastronomie vor Ort. Und genau das ist in der aktuellen Lage vielleicht der größte Mehrwert:Betriebe bleiben handlungsfähig, Preise bleiben nachvollziehbar und Gäste finden weiterhin eine lebendige, vielfältige Gastronomieszene in unserer Region vor.


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