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Fünf Gastro-Trends für 2026: Wohin sich Gastronomie und Hotellerie bewegen

Fünf Gastro-Trends für 2026: Wohin sich Gastronomie und Hotellerie bewegen

Die Gastronomie bleibt im Wandel – und 2026 wird dieser Wandel deutlicher denn je. Regionalität trifft auf globale Aromen, Hightech auf Menschlichkeit, Effizienz auf Wohlbefinden. Genau diese Spannungsfelder prägen die fünf zentralen Gastro-Trends für 2026, die im aktuellen Food Zoom der Internorga vorgestellt wurden. Die internationale Leitmesse für Hospitality und Foodservice zeigt damit, wohin sich Küchen, Konzepte und Arbeitswelten entwickeln.


Trend 1: Taste the World – Heimat trifft Welt

Regionale Küche bleibt wichtig, bekommt aber neue Impulse aus aller Welt. Asiatische Einflüsse mit japanischer Klarheit und koreanischer Würze gewinnen weiter an Bedeutung – von Ramen und Udon über Bibimbap bis Korean BBQ. Gleichzeitig rücken auch westafrikanische Aromen stärker in den Fokus, etwa Jollof Rice, Kochbananen oder Maniok.


Der Schlüssel liegt in Fusion-Küche, die Grenzen auflöst: Sushi mit europäischer Handschrift, Bulgogi-Burger, Pasta mit koreanischen Aromen oder Pizza-Sushi-Kombinationen. Internationalität wird dabei nicht zum Selbstzweck, sondern zur kreativen Erweiterung regionaler Konzepte.


Trend 2: Mut statt Mittelmaß

Austauschbare Gerichte verlieren an Relevanz. 2026 steht für klare Handschriften, intensive Aromen und mutige Kombinationen. Fermentiertes Umami, hochwertige Pfeffer- und Chili-Varianten sowie die sogenannte „Swicy“-Balance – süß trifft scharf – setzen neue Akzente.


Hinzu kommen Crunch-Elemente, raffinierte Toppings und hausgemachte Signature-Saucen. Gerichte sollen überraschen, Wiedererkennungswert haben und im Gedächtnis bleiben. Persönlichkeit auf dem Teller wird zum entscheidenden Erfolgsfaktor.


Trend 3: Snacking wird Mainstream

Snacks sind längst kein Nebenprodukt mehr, sondern ein eigenes Erlebnisformat. 2026 steht Snacking für Flexibilität, Emotion und Individualität. Klassiker erhalten kreative Upgrades, internationales Streetfood wird salonfähig und Healthy Snacking wächst weiter.


Beliebt sind unter anderem Loaded Fries, Empanadas, Korean Corn Dogs, Croissant-Variationen, Smashed Croissants oder Mini-Desserts. Kompakte Portionen, One-Hand-Snacks und frei wählbare Toppings treffen den Wunsch nach Individualisierung und Alltagstauglichkeit.


Trend 4: Hospitality Design mit Haltung

Räume werden zu Rückzugsorten. Hotels, Restaurants und Bars sollen 2026 nicht nur funktionieren, sondern Haltung zeigen. Statt kurzlebiger Trends stehen Authentizität, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden im Vordergrund.


Natürliche Materialien wie Holz und Stein, echtes Licht, ruhige Farbwelten und die Revitalisierung bestehender Gebäude mit Charakter gewinnen gegenüber austauschbaren Neubauten an Bedeutung. Design erzählt Geschichten – über Kultur, Region und Identität.


Trend 5: Die Küche als attraktiver Arbeitsplatz

Auch hinter den Kulissen verändert sich vieles. Die Profiküche wird zum modernen Arbeitsplatz, der Technik und Mensch verbindet. Ergonomie, Akustik, Luftqualität und Lichtkonzepte rücken in den Fokus, um den Arbeitsalltag spürbar zu verbessern.


Digitale Tools und KI unterstützen Planung, Organisation und Abläufe, ohne den Menschen zu ersetzen. Ziel sind wertschätzende Arbeitswelten, die Motivation fördern, Talente anziehen und langfristig binden – ein entscheidender Faktor im Kampf gegen den Fachkräftemangel.


Fazit

Die Gastro-Trends 2026 zeigen klar: Die Branche bewegt sich weg von reiner Effizienz hin zu Identität, Erlebnis und Menschlichkeit. Wer Regionalität mit globalem Denken verbindet, mutig kocht, flexibel serviert, Räume bewusst gestaltet und Mitarbeitende ernst nimmt, schafft die Grundlage für nachhaltigen Erfolg.


Vom 13. bis 17. März 2026 werden diese Entwicklungen auf der Internorga in Hamburg greifbar – als Inspiration für alle, die Gastronomie und Hotellerie aktiv gestalten wollen.


Tags & Keywords

Keywords: Gastro Trends 2026, Internorga Hamburg, Food Trends Gastronomie, Snacking Trend, Fusion Küche, Hospitality Design, Profiküche Digitalisierung


Hinweis: Dieser Beitrag wurde auf Grundlage öffentlich zugänglicher Informationen erstellt und journalistisch eigenständig aufbereitet. Einzelne Angaben orientieren sich an Berichten aus regionalen Medien, insbesondere zur aktuellen Entwicklung in der deutschen Gastrolandschaft.

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