Warum viele Dresdner lieber meckern als wiederkommen – ein Problem, über das kaum jemand offen spricht
- Redaktion Lust auf Dresden

- vor 8 Stunden
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Gutes Essen allein reicht längst nicht mehr. Trotzdem erleben wir es immer wieder: Restaurants in Dresden sind ordentlich besucht, die Küche stimmt – und dennoch gehen Gäste unzufrieden nach Hause. Nicht wütend, nicht laut. Sondern still. Und genau das ist das Problem.
Denn wer still geht, kommt oft nicht wieder.
Der häufigste Grund ist nicht der Preis. Auch nicht das Essen. Es ist das Gesamtgefühl. Lange Wartezeiten ohne Erklärung. Servicekräfte, die unter Druck stehen. Kommunikation, die fehlt. Und Gäste, die sich irgendwann fragen: „Warum habe ich mich hier eigentlich nicht willkommen gefühlt?“
Gerade in Zeiten steigender Preise sind Erwartungen sensibler geworden. Wer mehr bezahlt, erwartet nicht Luxus – sondern Aufmerksamkeit, Ehrlichkeit und Wertschätzung. Bleibt das aus, entsteht Frust. Und Frust wird in Dresden selten laut geäußert, sondern einfach mit dem nächsten Restaurantbesuch woanders beantwortet.
Unser Eindruck aus vielen Gesprächen:
Die Gastronomie kämpft – aber auch Gäste sind oft schneller beleidigt als früher. Zwei Seiten, ein Tisch, viele Missverständnisse.
Unsere Frage an euch:
👉 Was bringt euch dazu, ein Restaurant nicht noch einmal zu besuchen – Essen, Preis oder Atmosphäre?
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